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Kein Ehengattenunterhalt möglich


| 17.12.2005 19:21 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
ich habe folgendes Problem. Mein Mann und ich haben uns zu einer friedlichen Trennung entschieden. Wir haben ein vierjähriges Kind, das nach der Trennung bei mir bleibt. Ich habe wegen Arbeitslosigkeit und schlechter Vermittlungsaussichten im Sommer eine neue Ausbildung im öffentlichen Dienst begonnen mit guten Aussichten auf spätere Übernahme. Wir bewohnen z.Zt. noch gemeinsam eine Eigentumswohnung (3 Zimmer, ca. 70 qm), die uns je zur Hälfte gehört. Die Wohnung ist noch komplett verschuldet mit 163.000 € und kann aufgrund gravierender Baumängel am Gemeinschaftseigentum nur mit mind. 50% Verlust verkauft werden. Mein Mann ist bereit, die Wohnung alleine weiterzuführen. Ich würde ihm meine Hälfte dann überschreiben. Leider sind die monatlichen Kosten (890 € Abtrag, 220 € Nebenkosten) so hoch, dass er bei seinem Gehalt (2100 € netto) nur den Unterhalt für unseren Sohn zahlen kann. Er gerät dann an die gesetzl. Existenzgrenze. Mein Gehalt (390 € + Kindergeld 154 €) reicht nicht, um selbst eine Wohnung tragen und leben zu können. Sämtliche Banken haben eine Umschuldung abgelehnt. Bin ich jetzt gezwungen, bei meinem Mann wohnen zu bleiben? Steht einem oder sogar uns beiden Wohngeld zu? Ist es richtig, dass während der Ausbildung keine Sozialhilfe gezahlt wird? Oder habe ich Anspruch? Ich bedanke mich für Ihre Antwort.
Sehr geehrte Ratsuchende,

einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II werden Sie für sich und das Kind geltend machen können, sofern Sie den Lebensunterhalt nicht selbst sichern können.

Solange Sie aber mit dem Mann noch zusammen wohnen, wird diese als Bedarfsgemeinschaft bei der Berechnung berücksichtigt. Nach der räumlichen Trennung werden Sie Arbeitslosengeld II und das Kind Sozialgeld bekommen und sollten dieses auch der örtlichen Arbeitsagentur bzw. ARGE beantragen. Dabei sollten Sie auch deutlich machen, dass für die Wohnung ggfs. Umzugs- und Kautionskosten anfallen.

Sofern die Wohnkosten angemessen sind, werden sie übernommen. Das alles sollten Sie mit dem Sachbearbeiter noch im Einzelnen besprechen, da die Leistungen insoweit von Gemeinde zu Gemeinde abweichen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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