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Kaution und Wohnungsübernahme

| 06.12.2010 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,
wir sind am 30.10.10 aus einer Wohnung ausgezogen und haben mit der Vermieterin die Wohnungsübergabe gemacht.Sie hatte 2 Zeugen dabei,einmal einen Immobiliensachverstädndigen und ihren Sohn,der Staatsanwalt ist.Wir sind jeden Raum durchgegangen und auch den Garten,das ganze dauerte 1,5 Stunden.
Sie hatte 3 Anliegen die wir noch erledigen sollten,1.die Kaminscheibe reinigen und die Asche entfernen,2.das Unkraut im Garten entfernen und 3. gebohrte Löcher zuspachteln (wo vorher die Sattelittenschüssel hing).Wir haben uns dann am 31.10.10 nochmals in der Wohnung getroffen und haben diese 3 Dinge erledigt und anschließend die Zählerstände gemeinsam abgelesen und ihr die Schlüssel ausgehändigt, was sie uns dann auch quittierte.
Nachdem mehrere Wochen vergingen haben wir sie telefonisch gefragt, wann sie unsere Kaution überweist da wir noch keinen Eingang verbuchen konnten.Daraufhin sagte sie uns sie hätte bis zu 6 Monate Zeit uns die Kaution zu überweisen.Worauf wir dann erwiederten dass sie nur die Höhe der zu erwartenden Nebenkosten einbehalten kann, weil wir das mittlerweile schon nachgelesen haben.Da es in den letzten Jahren meist um die 30,- entweder Guthaben oder 30,- Nachzahlung waren, haben wir ihr gesagt dass sie diesen Betrag auch gerne einbehalten kann bis sie die Nebenkostenabrechnung fertig hat.Daraufhin hat sie uns dann mitgeteilt dass sie auch noch einige andere Kosten abziehen wird, wie zum Beispiel eine feuchte Türzarge im Bad.Diese Türzarge hatte sie bei der Wohnungsübernahme zwar angesprochen aber wir haben ihr auch ganz klar gesagt dass die Feuchtigkeit nur eindringen konnte weil es anscheinend keine Feuchtraumzarge war und auch nicht fachmännisch mit Silikon abgedichtet war.Warum also sollten wir die Kosten übernehmen?
Das zweite war dann ein Kompost, den wir im Gemeinschaftsgarten hatten, den sie abtragen lassen wollte, weil der anscheinend von ihr nicht fachgerecht angelegt wurde und somit auch keinen Humus hinterläßt, sondern auf einen LKW geladen und zur Entsorgungstelle gebracht werden muss.Von diesen Kosten hat sie nie was erwähnt und auch im Mietvertrag gibt es dazu keinen Eintrag.Wir haben 7 Jahre dort gewohnt und nun soll zum ersten Mal dieser Kompost abgetragen werden und wir sollen uns die Kosten teilen.
Nachdem wir dann sagten dass die Wohnungsabnahme ja am 31.10.10 war, und sie bis zum heutige Tage uns nichts schriftliches hat zukommen lassen, wir nicht verstehen dass sie nach fast 1,5 Monaten auf einmal solche Forderungen stellt.Daraufhin meinte sie es hätte keine Wohnungsübernahme statt gefunden sie hätte uns lediglich unterschrieben dass sie die Schlüssel erhalten hat.Das verstehe ich nicht,wann wollte sie denn dann bitte die Wohnungsübernahme machen,oder wie bitte nennt man es denn dann wenn man die Schlüssel abgibt und die Zählerstände abliest und der letzte Miettag ist?Zumal sie ein paar Tage später schon die neuen Mieter in die Wohnung gelassen hat.Wir wissen auf jeden Fall jetzt nicht mehr weiter und wie wir endlich an unsere Kaution kommen.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
LG

06.12.2010 | 16:59

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

in Ihrem Fall kann eine Mietkaution bis zu einem Zeitraum von sechs Monaten einbehalten werden, aber nur dann, wenn berechtigte Ansprüche noch ausstehen.

Sofern aber eine Wohnungsübergabe schon stattgefunden hat (wie in Ihrem Fall klar der Fall war; durch die Schlüsselübergabe) und sämtliche Beanstandungen erledigt worden sind, ist die Mietkaution in der vollen Höhe zurückzuzahlen.

Es kann lediglich der Betrag einbehalten werden, der bei einer möglichen Nebenkostenabrechnung zu erwarten ist, bei Ihnen also mit Sicherheitszuschlag ca. € 40,00, sodass der Rest der Mietsicherheit nunmehr auch zur Rückzahlung fällig ist.

Hinsichtlich der weiteren Schäden sollten Sie keinen Schadensersatz leisten, wenn die Ursache eindeutig nicht in Ihrem Verantwortungsbereich liegt. Dies sollte bei der Türzarge und dem Komposthaufen der Fall sein.

Wenn Sie bei der Aufforderung zur Rückzahlung der Mietsicherheit Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

Prozessual würde sich hier entweder ein Mahnbescheid oder eine Klage anschließen.


Bewertung des Fragestellers 09.12.2010 | 09:40

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