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Kaution und Insolvenz

26.07.2005 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich bin vor 6 Monaten in meine Wohnung eingezogen. Im Mietvertrag wurde eine Kautionszahlung vereinbart, die ich in den Wochen nach dem Einzug zahlen sollte. Meine Vermieterin hat dann vergessen, nachzufragen und ich war froh darüber, weil ich Probleme hatte, sie gleich aufzubringen. Inzwischen ist das Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet worden und der Treuhänder hat die Vermieterin angeschrieben. Sie bemerkte dann, dass ihr noch die Kaution fehlt und verlangt sie jetzt. Ich habe aber Probleme, sie aufzubringen. Ich habe sie auch nicht als offene Forderung angegeben! Wie soll ich mich jetzt verhalten? Ich traue mich nicht, das alles meinem Treuhänder zu offenbaren, meine Vermieterin möchte ich aber auch nicht zu sehr verärgern.Meine Miete wird immer pünktlich gezahlt.

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach dem Mietvertrag sind Sie verpflichtet die Mietkaution in voller Höhe zu zahlen.

Für Ihr privates Insolvenzverfahren gilt:

Wer sieben Jahre lang jede zumutbare Arbeit annimmt und seinen Lohn bis auf den pfändungsfreien Teil an die Gläubiger zurückzahlt, ist danach alle seine Altschulden los. Das Verfahren wurde jetzt gestrafft.

Die Wohlverhaltensphase beträgt nur noch sechs Jahre.

Sie sollten daher die ausstehende Mietkaution im Insolvenzverfahen als Forderung angeben.

Soweit dies nicht geschehen ist und Sie dies auch nicht wollen, verbleibt eigentlich nur der Weg, mit der Vermieterin eine Ratenzahlung zu vereinbaren und die monatlichen Raten aus dem pfändungsfreien Einkommen zu zahlen.

Sie können sich ggfl. auch an das örtliche Sozialamt wenden und dort um Unterstützung nachfragen.

Es gibt die Möglichkeit einer darlehensweisen Zahlung der Mietkaution durch das Sozialamt.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

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