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Kaution für Wohnung und Bürgen

30.03.2008 19:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich werde in der nächsten zeit mit meiner verlobten zusammen ziehen. Wir sind jetzt auf Wohnungssuche. Wir wollen das so machen das meine Verlobte als erst mieter und ich als zweit Mieter in den mietvertag drin stehen. Das liegt daran das meine Verlobte eine reine Posetive Schufa hat sie hat nur einen kreidt der aber als Posetiv drin steht. Ich habe ein Negativ Eintrag wegen meinen Verbraucherinsovenz der bis 2010 noch leuft. Bei mir ist aber schon die Restschuldbefreiung angekündigt.
Wir hatten uns schon eine wohnung angeschat wir mussten eine Kaution hinerlegen man wollte auch für mich aber einen Bürgen haben wegen meinen negativ schufa.
Mir wurde von meinen bruder berichtet das Sie entweder nur die Kaution als sicherheit nehmen oder nur den Bürgen beides würde rechtlich nicht gehen. ist das Richtig.
Oder Können die wirklich die Kaution und einen Bürgen verlangen für mich?
Den wenn Der Vermieter die Kaution hat hat er ja eine Sicherheit oder ?
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach § 551 BGB darf eine Mietsicherheit nicht mehr als 3 Nettokaltmieten betragen. Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam (Absatz 4 ).

Dies bedeutet, wenn die Kaution niedriger als 3 Nettokaltmieten ist, dann ist in Höhe der Differenz eine Bürgschaft zulässig.

Eine über diese Differenz hinausgehende Bürgschaft wäre unwirksam.

Das Problem ist nur, dass der Vermieter sich weigern wird, den Mietvertrag mit Ihnen abzuschließen, wenn Sie keinen Bürgen bringen.

Dieser kann nämlich entscheiden, an wen er die Wohnung vermietet.

Deshalb sollten Sie eine Kaution in Höhe von 3 Nettokaltmieten hinterlegen und zusätzlich einen Bürgen bringen, wenn der Vermieter es will.

Wichtig ist, dass in der Bürgschaft steht, dass der Bürge nur für die Verbindlichkeiten aus dem Mietvertrag haftet.

Dann ist der Vermieter bereit den Vertrag mit Ihrer Verlobten und Ihnen abzuschließen.

Wenn Sie erst einmal in der Wohnung sind, beruft sich der Bürge darauf, dass die Bürgschaft nach § 551 Absatz 4 BGB unwirksam ist.

Er braucht bei Mietrückständen nicht zahlen und Sie haben trotzdem den Mietvertrag.

Auf die Unwirksamkeit der Bürgschaft kann sich der Bürge auch noch berufen, wenn es in einigen Jahren mal zum Mietrückstand kommt. Er muß es nicht einmal direkt nach dem Abschluß des Vertrages machen.

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