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Kaution

| 24.08.2014 22:27 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um das Zurückbehaltungsrecht und die Aufrechnung hinsichtlich einer Mietkaution.

Ich habe meine Wohnung fristgerecht zum 31.7.14 gekündigt. In der Wohnung ist jetzt bereits eine andere Familie. Da ich vorübergehend im Ausland war, hat es keine formale Übergabe bzw. Abnahme der Wohnung gegeben. Die Schlüssel wurden am 31.7. von einem Bekannten an den Vermieter übergeben. Jetzt will der Vermieter wegen angeblicher Schäden einen Teil der Kaution einbehalten. Ich halte die Schäden für nicht wesentlich. Kann ich mich gegen die Forderungen des Vermieters wehren?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine abschließende Beurteilung der Rechtslage ohne die Einsicht in den Mietvertrag nicht möglich ist.

Zwischen Ihnen und dem Vermieter bestand ein Mietvertrag im Sinne des § 535 BGB, so dass sich die Rechtslage hinsichtlich der Kaution erst einmal nach § 551 BGB richtet.

Ich entnehme Ihren Ausführungen, dass eine Kaution tatsächlich vereinbart und auch an den Vermieter gezahlt wurde.

Die Kaution dient dazu, mögliche Ansprüche des Vermieters, die sich aus dem Mietverhältnis Ihnen gegenüber ergeben, abzusichern.

Da das Mietverhältnis zwischen Ihnen und dem Vermieter beendet ist, muss der Vermieter über die Nebenkosten abrechnen und seine eigenen Ansprüche aus dem Mietverhältnis ermitteln. Sollten ihm tatsächlich Schadenersatzansprüche zustehen, weil die Wohnräumlichkeiten über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus verschlechtert oder aber beschädigt worden sind, dann dürfte er diese grundsätzlich auch mit der Kaution verrechnen.

Die Frage ist natürlich, ob die Schadenersatzansprüche des Vermieters berechtigt sind. Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, müssen Sie für Ihren Anspruch auf Rückzahlung der Kaution nachweisen, dass eine Kaution vereinbart war und sie an den Vermieter gezahlt wurde. Wenn der Vermieter sich darauf beruft, dass er diese zurückbehalten oder mit ihr verrechnen will, dann muss er seinen Schadenersatzanspruch beweisen. Das bedeutet, er muss nachweisen, dass Sie die Schäden in der Wohnung verursacht haben und diese über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens behilflich sein. Nutzen Sie gerne die einmalige kostenlose Nachfragefunktion, damit ich etwaige Unklarheiten ausräumen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 25.08.2014 | 14:50

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