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Kaufvorvertrag für Immobilie


30.05.2005 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine Frau und ich haben einen Kaufvorvertrag für eine Immobilie unterschrieben (Haus gekauft wie gesehen).
Jetzt stellt sich aber heraus, dass die uns gegenüber als Eigentümerin auftretene Person (die den Kaufvorvertrag auch gegengezeichnet hat) nur 5/8 des Eigentums hält und es noch 3 weitere Eigentümer gibt, sie also nicht allein zeichnungs-berechtigt ist.
Außerdem kam im Nachhinein heraus, dass das Haus mind. 1 erheblichen Mangel aufweist (Wasserschaden, Fliesen verschieben sich, da Untergrund offensichtlich noch feucht), den die Miteigentümerin uns vor Abschluss des Kaufvorvertrages verschwiegen hatte.
Fragen:
- Ist dieser Vertrag überhaupt rechtskräftig ?
- Wenn ja, müssen wir Schadensersatz leisten, wenn wir uns aus o.g. Gründen nicht weiter an Vertrag halten wollen ?

Vielen Dank !

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern ein notarieller Kaufvetrag geschlossen worden ist (ein solcher ist notwendig) und der Verkäufer weder (vollständiger) Eigentümer war, noch mit Vollmacht der übrigen Miteigentümer gehandelt hat, ist der Vertrag nicht wirksam.

Sollten Sie also einen notariellen Vertrag -den Sie mir auch gerne einmal zur weiteren Prüfung faxen können- unterschrieben haben, sollten Sie sich mit dem Notar in Verbindung setzen und ihm den Sachverhalt schildern. Dieser selbst wird dann den Vertrag überprüfen (müssen).



Bezüglich des Gewährleistungsausschlusses (gekauft wie gesehen) ist dieser zunächst möglich, es sei denn, ein Mangel wurde arglistig verschwiegen, was Sie aber nachweisen müssen. Dazu müsste der Wasserschaden dem Verkäufer bekannt gewesen und Sie nach Mängeln nachgefragt haben.

War dieses der Fall, können Sie ggfs. vom Vertrag zurücktreten ohne Schadensersatz zu leisten.

Da alles auch in Hinblick auf die Verkäufereigenschaft etwas dubios ist, empfehle ich aber, einen Kollegen vor Ort einzuschalten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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