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Kaufvertrag (privat zu privat) gem.§433 BGB, Verkäufer veräußert gekaufte Ware weiter

| 04.09.2008 20:07 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Rechtsanwälte,

ich habe am xx.08.08 über eine Zeitung einen Artikel welchen ich als Geburtstagsge-schenk für meinen Neffen vorgesehen hatte tel. erworben. Der Artikel war im Internet vom Verkäufer Online eingestellt worden. Da ich mich mit technischen Sachen nicht so auskenne, habe ich meinen Bruder darum gebeten, die Sache für mich am Tele-fon mit dem Verkäufer zu besprechen. Die Telefonate hörte ich selbstverständlich als Käuferin mit.
Beweis: Zeugen für den Kaufvertrag !

Vor der eigentlichen Kaufzusage, wurden noch bestimmte Dinge mit dem Verkäufer geklärt. Beim zweiten Anruf etwa 1-2 Stunden später wurde dem VK dann die mündliche Kaufzusage übermittelt. Dieser sagte dem Kauf zu, womit ein Kaufvertrag gem. §433 BGB zustande kam. Der VK übermittelte mir dann seine Bankverbindungen, um den Gegenstand per Vorkasse bezahlen zu können.
Beweis: Überweisungsbeleg !

Das Gesetz besagt: Der Käufer hat den Kaufgegenstand zu bezahlen, und nach erfolgter Bezahlung hat der VK den Gegenstand an den K unverzüglich herauszugeben.

Ich habe dem VK dann auch noch mitgeteilt, daß ich gleich noch einen DHL Abho-lauftrag in die Wege leiten werde, um an darauffolgenden Mittwoch den Artikel per Post an der Haustüre abholen zu lassen. Dies habe ich dann nach dem Tel.-Gespräch über Post eFiliale per Internetauftrag erledigt. Man kann damit Post bei einem Absender an der Haustüre bis zu 31,5 Kg für wenig Euros abholen lassen. So hatte der VK auch keinerlei Arbeiten für den Postgang zu erledigen, was dem VK recht war. Dies Kosten für den Transport dieses Kaufgegenstandes habe ich also übernommen.
Beweis: Kopie des Abholauftrags der DP

Alles war dann soweit Ok, und ich habe dem VK nochmals mitgeteilt, daß der Artikel am Mi. dann bei ihm Zuhause von der Post abgeholt wird. Auch habe ich ihm mitge-teilt, daß ich bereits per Onlinebanking den Kaufpreis bereits zur Überweisung bei meinem Kreditinstitut angewiesen habe. Bei gleicher Bank sind das höchstens 2 Tage, was dann auch so war.

Damit mußten eigentlich keine weiteren Gespräche mehr geführt werden, weil ich meiner Pflicht als Käufer durch die sofortige Bezahlung des Gegenstandes erfüllt hatte. Der VK war somit in der "Bringschuld" bis ich den Gegenstand erhalten hätte.

Weiter war ich dann bis Dienstag kommender Woche ab Kaufdatum nicht Zuhause, und war somit auch nicht für den VK erreichbar. Ich sah wie gesagt auch keinen Grund, nach diesem Vorgang für den VK noch erreichbar zu sein, weil ja alles geklärt worden war.

Am Dienstag hatte ich dann meine Post abgeholt, und erstaunlicherweise war ein Einschreibebrief des VK dabei. Mich schockierte der Inhalt derart, weil mir der VK darin mitteilte, daß seine Lebensgefährtin oder Partnerin den Gegenstand den ich
bereits bezahlt hatte, an eine andere Dritte Person -ohne sein Wissen-, weiterver-kauft hatte. Weiterhin gab er an den Betrag wieder an mich zurücküberweisen zu haben, was ich dann auch positiv nachprüfen konnte.
Beweis: hangeschriebener und unterzeichneter Brief des VK

Gleich setzte ich einen Brief an den VK auf, daß er mich damit sehr überrascht hat, und ich das als arglistige Kauftäuschung bzw. als Betrugsversuch ansehe. Er solle mir den Artikel doch zusenden, weil, -so dachte ich-, ihm ja der Käufername mit Adresse bekannt sein müßte. Dazu setzte ich ihm eine angemessene Frist. Ich überwies ihm daraufhin erneut den Kaufbetrag, weil ich den Gegenstand unbedingt haben möchte. Auch hatte ich ihm angedroht, einen Schadenersatz geltend zu ma-chen, wenn ich einen gleichwertigen Artikel kaufen müßte, wenn er den Artikel nicht mehr zurückholen könnte. Der reguläre Unterschied liegt bei diesem Gegenstand bei etwa beim 5-fachen des Kaufpreises, den ich dem VK per Überweisung entrichten hatte.
Beweis: Katalogangaben eines Herstellers solcher Artikel

Ich einem weiteren Rückschreiben an mich, schrieb der VK. Er hätte gar keine Part-nerin und gab dies lediglich als Lüge an, weil ich tel. übers Wochenende nicht er-reichbar gewesen sei, usw. usw. Alles Lügen ! Na toll!
Er gab dann auch noch an, er wüßte den Namen des Käufers nicht mehr, und so könne er mir den Gegenstand überhaupt nicht mehr aushändigen. Und weiter gab er an, interessieren ihn meine kommenden Briefe nicht mehr, sollte ich ihn weiter mit Fristen behelligen.
Beweis: hangeschriebener und unterzeichneter Brief des VK

Darauf hin habe ich erst mal die Sache etwas verdaut, aber ich möchte, -auch wenn er den Gegenstand respektive den Käufer nicht mehr ausfindig machen kann-, zu-mindest den Kaufpreisunterschied vom VK haben, als sogenannten Schadenersatz. Darüber hinaus auch die Kosten welche ich durch die Auftragserteilung bei der DP hatte.

Sollten Sie der Meinung sein, daß ich auf einen solchen Schadenersatz Anspruch habe, dann würde ich Ihnen auch gleich das Mandat in dieser Angelegenheit über-tragen. Das war eine üble Erfahrung der ich so nicht ohne Konsequenzen für den VK Abstand nehmen möchte. Schließlich hatte ich ja auch Auslagen, die ich vom VK nicht zurück erhalten habe.

Alle Ereignisse zu diesem Vorgang sind in einer übersichtlichen und navigierbaren PDF zusammengefasst, damit Sie schnell und effizient den Fall überschauen könnten.

Ich bitte um baldige Rückantwort und danke für Ihr Engagement

Mit freundlichem Gruß PG

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Ausführungen, die ja schon fast an eine Klageschrift erinnern, begründen einen Anspruch auf Schadensersatz. Dennoch kann natürlich eine entgültige Einschätzung zu den Erfolgsaussichten erst nach Prüfung Ihrer Unterlagen und der Beweismittel erfolgen.

Sollte sich Ihr Vorbringen durch die Unterlagen bestätigen, lässt sich der Schadensersatzanspruch sicher durchsetzen.


Für eine entsprechende Mandatserteilung kontaktieren Sie mich bitte unter den angegebenen Kontaktdaten oder per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt

Carl-Spaeter-Str. 76
56070 Koblenz
Tel.: 0261 / 18501
Fax.: 0261 / 32134
mail.: info@kanzlei-aust.com


Bewertung des Fragestellers 20.10.2008 | 12:02

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Stellungnahme vom Anwalt:
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