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Kaufvertrag mit Privatperson Pkw

| 19.05.2018 08:36 |
Preis: 30,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Morgen,
Ich habe am 8.5.18 ein Auto von einem Händler gekauft,der jedoch dieses Fahrzeug als Privatperson,ohne Garantie und Gewährleistung verkauft hat. Im Kaufvertrag wurde als Erstzulassung 4.2.2005 angegeben. Bei der Zulassung habe ich gesehen, das dies eine falsche Angabe war. Erstzulassung war am 3.12.2004.
Hinzu kommt das wir neue Reifen,einen zweiten Schlüssel und den Sicherheitscode kaufen mussten. Die CD für das Navi fehlt genauso wie das Rolo für den Kofferraum. Uns wurde nicht mitgeteilt,dass diese Dinge angeschafft werden müssen. Der Wagen ist frisch über den Tüv. Im Bericht wurde darauf hingewiesen,dass die Reifen vorne sehr grenzwertig sind ..
In unserer Werkstatt hat man uns darauf hingewiesen,dass wir zudem unterschiedliche Reifen drauf hätten und voin daher alle 4 Reifen erneuert werden sollten. Hinzu kommt,dass nun die Motorkontrollleuchte blinkt und der PKW ausgelesen werden muss. . Ferner piebt es die Ganze Zeit. Laut Werkstatt liegt das am Radio/Navi ..
Wie ist die Rechtslage bezügl der geschilderten Situation? Habe ich das Recht den Wagen trotz Privatverkauf zurück zu geben und die entstandenen Kosten inkl.der Anmeldung des Kfz erstattet zu bekommen?
Ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antwort.
Mfg.
G.L.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

ist der Privatverkauf nur vorgeschoben, greift der Gewährleistungsausschluss nicht.

Daher ist zu prüfen, ob das Fahrzeug im Auftrag eines Privatkunden oder doch als Händler verkauft worden ist. Die Gesamtumstände müssen im einzelen geprüft werden.

Allein die Bezeichnung auf dem Kaufvertrag reicht nicht.

Dann müssten Sie dem Händler Gelegenheit geben, die Mängel abzustellen.

Geschieht dieses nicht können Sie dann vom Vertrag zurücktreten und Schadenersatzansprüche geltend machen.



Greift (bei einem Privatverkauf) aber der Gewährleistungsausschluss, müssten Sie beweisen, dass die Mängel bei Übergabe vorhanden gewesen und der Verkäufer die Mängel gekannt und arglistig verschwiegen hat.

Gelingt dieser Beweis, kann der Vertrag rückabgewickelt werden und Sie Ihre Kosten geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 19.05.2018 | 10:18

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort.
Der Verkäufer hat den Wagen einen Tag zuvor in Zahlung genommen und angeblich ohne weitere Prüfung online gestellt. Er schließt bei einem Kaufpreis von 1750€ die Gewährleistung aus. Wir haben den Wagen nur gekauft,weil wir den Angaben vertraut haben und der Pkw neuen Tüv bekommen hat.. Für mich besteht die Frage was bezügl der falschen Angabe wegen der Erstzulassung ist.. Ist der Kaufvertrag dann noch bindend? Für mich fällt dies unter arglistige Täuschung. Auch das er verschwiegen hat,dass es nur 1 Schlüssel gibt und die Codekarte& die anderen Dinge fehlen erachte ich als Täuschung.
Welche Möglichkeiten haben wir wg der falschen Erstzulassung und wie sollten wir vorgehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.05.2018 | 12:19

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn er den Wagen in Zahlung genaommen hat, ist es kein Privatverkauf an Sie. Sie haben daher die vollen Gewährleistungsrechte.

Fordern Sie ihn zur Nachbesserung unter Fristsetzung auf. Danach können Sie dann vom Vertrag zurücktreten UND Schadenersatz fordern.

Sicherlich mögen Sie es als Täuschung empfinden. Allerdings legen Richter einen sehr strengen Maßstab an und die angeblich fehlende Prüfung wird diese Arglisteinrede dann platzen lassen.

Das wird aber auch egal sein, da eben der Gewährleistungsausschluss nicht gilt und Sie die Gewährleistungsrechte haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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Bewertung des Fragestellers 21.05.2018 | 20:51

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FRAGESTELLER 21.05.2018 5/5,0
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