Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kaufvertrag für eine Katze


11.08.2006 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andrej Wincierz



Hallo und guten Tag,

Habe eine Katze für 500 Euro gekauft. Im Kaufvertrag steht, dass ich die Katze bei Ablauf eines Jahres sterilisieren lassen muss oder nochmals 500 Euro zahlen soll.
Außerdem kann ich die Katze nicht weiterverkaufen. Vorher soll ich sie an dem Züchter zurück geben für 150 Euro.

Ist das rechtens.

Mit freundlichen Gruß

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben beantworte ich die Frage wie folgt:

Grundsätzlich können Sie in einem Kaufvertrag auch ein Rückkaufsrecht vereinbaren. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz der allgemeinen Gestaltungsfreiheit im Kaufrecht.

Nach den §§ 463 ff. BGB könnte der ehemaliger Verkäufer sein Vorkaufsrecht ausüben. Allerdings müssen Sie dann schon einen weiteren Kaufvertrag mit einem Dritten abgeschlossen haben.

Dass dem ehemaligen Verkäufer das Vorkaufsrecht zusteht, muss er beweisen; d.h. der Verkäufer muss beweisen, dass Sie die Katze weiterverkauft haben.

Auch kann eine Vereinbarung getroffen werden, dass medizinische Maßnahmen bei verkauften Tieren durchzuführen sind. Gerade bei höherwertigen Rasse- und Zuchttieren wird dies manchmal vereinbart.

Allerdings muss auch hier der Verkäufer beweisen, dass die Sterilisation von Ihnen nicht vorgenommen wurde, um von Ihnen die 500,00 Euro einzufordern.

Sofern es sich bei dem Verkäufer um einen gewerblichen Anbieter handelt, können die Klauseln unter Umständen gegen die Grundsätze der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach den §§ 305 ff. BGB verstoßen.

Im Einzelnen kann aber hier keine abschließende Bewertung über die Zulässigkeit der Vereinbarungen im Kaufvertrag getroffen werden. Dazu müsste der Vertrag zur Ansicht vorgelegt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit Beantwortung der Frage weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Wincierz
Rechtsanwalt

Wilhelm-Kopp-Straße 2
65203 Wiesbaden

0611-60 919 757
Email: a.wincierz@strafverteidiger-rhein-main.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER