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Kaufvertrag für den Erwerb eines Pferdes


11.07.2005 16:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,

folgender Sachverhalt stellt sich da:

Ich würde gern ein Pferd von Privat an Privat erweben.

Das Pferd ist z.Zt. in Umständen :-) und bekommt im Februar 06 das Fohlen, Abgabezeitraum ist dann der August 2006.
Der Verkäufer würde gern einen Kaufvertrag mit mir machen, was natürlich Sin macht, jedoch will er auch eine nicht unerhebliche Anzahlung.

Was ist wenn der Mann in der Zwischenzeit die EV ablegt oder seine Frau, wie sichere ich mich ab, damit ich meine Anzahlung nicht verliere. Ich warte ja ziemlich lang auf die Übergabe des Tieres. Gibt es Möglichkeiten sich abzusichern?

Was ist mit dem Tier, wenn ich morgen den Vertrag unterschreibe und es wird krank oder in der Schwangerschaft geht was schief, es entstehn Kosten...wer trägt die?

Was ist mit dem UNterhalt, da Pferd ja Schwanger kann ich Sie nicht mitnehmen ist also eigentlich nicht meine Schuld obwohl der Verkäufer die Stute mitgeben würde, nach dem Absetzen müsste das Fohlen dann zurück. Da ist aber auch wieder ein Risiko.

Soll ich mir ein anderes Tier aussuchen oder kann man das so regeln, dass alle zufrieden sind und kein Risiko bis zur Erfüllung entsteht?

Freue mich auf Rückmeldung.

Gruß

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Risiken lassen sich natürlich nie ausschalten, und wenn Sie noch ein Jahr auf das Pferd warten müssen, sollten Sie sich in der Tat überlegen, ob Sie wirklich unbedingt dieses Pferd erwerben möchten. Falls ja, dann können Sie nur Risikominimierung betreiben und mit dem Verkäufer im Kaufvertrag vereinbaren, dass der Verkäufer bis zur Übergabe des Pferdes an Sie sämtliche Kosten für die Unterhaltung des Tieres zu tragen hat und Ihnen das Tier im August 2006 "mangelfrei", also ohne Krankheiten etc., abzugeben hat. Solange der Verkäufer Eigentümer des Pferdes ist und das Tier in seinem Stall steht, was im Zweifel bis zur Übergabe des Pferdes der Fall ist, ist er nach dem Gesetz zwar ohnehin dazu verpflichtet, sämtliche Kosten, die das Pferd mit sich bringt, zu tragen. Allerdings ist es sicherer, dies extra noch in den Kaufvertrag hineinzuschreiben, damit der Verkäufer nicht irgendwann behaupten kann, dass Sie eine abweichende Regelung, die Sie zur Kostentragung verpflichtet, getroffen hätten oder gar schon vor der Übergabe des Pferdes Eigentümer desselben geworden seien.

Das Risiko, eventuell Ihrer Anzahlung verlustig zu gehen, werden Sie nicht ausschalten können. Allenfalls die Einzahlung des Anzahlungsbetrags auf das Konto eines Treuhänders, der das Geld erst freigibt, wenn Sie das Pferd mangelfrei erhalten haben, könnte einen gewissen Schutz bieten. Vielleicht findet sich ja ein solcher Treuhänder, den auch der Verkäufer akzeptiert. Sicher entstünden Ihnen dadurch allerdings Mehrkosten, und es ist natürlich die Frage, ob sich der Verkäufer hierauf einlässt, schließlich muss er dann über ein Jahr auf das Geld warten.

Überlegen Sie es sich also gut, ob Sie wirklich dieses Pferd erwerben wollen.

Sollten Sie Rückfragen haben, so stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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