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Kaufvertrag Widerruf


20.02.2006 09:45 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Am 15.02.06 habe ich einen privaten Kaufvertrag über eine gebrauchte Küche geschlossen (für 1.850 Euro) und am 18.02.06 bereits eine Anzahlung in Höhe von 500 Euro dafür geleistet. Bei der Übergabe der Anzahlung bekam ich eine Kopie des ursprünglichen Kaufvertrages über die Küche. Dieser liegt anstatt bei den angegebenen 4.000 Euro nun bei 3.500 Euro. Ich fühle mich über den Warenwert getäuscht und möchte vom Kaufvertrag zurücktreten. Kann ich das mit dieser Begründung überhaupt tun, wenn ja handelt es sich um eine Kündigung oder einen Widerruf? Wie steht es dann mit meiner bereits geleisteten Anzahlung? Vielen Dank!

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Wenn der Verkäufer Sie tatsächlich arglistig (also vorsätzlich) über den ursprünglichen Preis der Küche getäuscht hat, können Sie den Kaufvertrag nach § 123 Abs. 1 BGB anfechten. Hierfür müssen Sie eine entsprechende Erklärung ("ich fechte den Kaufvertrag wegen Täuschung über den Wert der Küche an") gegenüber dem Verkäufer abgeben. Die Folge ist, dass der Vertrag als nicht geschlossen gilt und Sie Ihre Anzahlung zurückfordern können.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen. Für eine Nachfrage stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 20.02.2006 | 11:05

Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich würde gerne noch wissen, welche Frist ich dem Käufer einräumen muss, in der er mir die Anzahlung der Mögel erstatten muss. Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.02.2006 | 11:08

Die Anzahlung können - und sollten - Sie sofort zurückfordern. Wenn Sie die Anzahlung per Überweisung auf Ihr Konto zurückerhalten möchten, sollten Sie eine Frist von einer Woche setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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