Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kaufvertrag Welpe

| 12.08.2019 21:28 |
Preis: 30,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Tierkauf und Allergie

Hallo,

habe gestern einen Welpen bei einem Züchter gekauft und gleich mitgenommen.
Leider reagierte mein sohn allergisch auf den Hund, so dass wir den Hund zurück an den Züchter geben wollten. Laut einer Klausel im Kaufvertrag bekommen wir aber nur den Drittel des Kaufpreises erstattet und dürfen den Welpen nicht andersweitig vermitteln:

"Ferner wird dem Verkäufer ein Informationsrecht und Rückkaufrecht an dem Tier eingeräumt. Bei nicht Beachtung wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 2000€ fällig.
Kann der gekaufte Rassehund aus privaten oder sonstigen Gründen nicht mehr gehalten werden können, so soll der verkaufte Rassehund an den Verkäufer zurück, zur weiteren Vermittlung an neue Besitzer. Die Verkäufer werden zur weitergabe informiert. Ein Rückkauf schriftlich oder telefonisch angeboten.
1/3 des Kaufpreises wird erstattet."

Übersehe ich was, oder kann ich den Welpen tatsächlich nur an den Züchter zurückgeben und muss 2/3 des Kaufpreises einbüßen?

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Grundsätzlich haben Sie kein Rückgaberecht, denn eine Erkrankung fällt in Ihren Risikobereich.
Nunmehr haben Sie unterschrieben und waren sich auch der Gebühren bewusst, dass bei Rückgabe 1/3 zu zahlen sind.
Zudem hat der Verkäufer für den Weiterverkauf auch Aufwendungen (Futter, ggf. Tierarzt, Inseratskosten etc.), dass eine Gebühr zulässig ist.

Ggf. könnten Sie aber hier nachweisen, dass der Verkäufer geringere Aufwendungen hat, was jedoch schwer möglich sein wird.

Ggf. könnten Sie auch angreifen, dass es sich hierbei um eine sehr pauschale Regelung handelt!
Wenn Sie das Risiko eingehen wollen, dann können Sie sich nur vor Ort an einen Anwalt wenden, der den kompletten Vertrag überprüft auf unzulässige Klauseln - dann hätten Sie ggf. eine Chance. Ist Ihnen das zu teuer oder zu aufwendig, werden Sie schwer Erfolg haben können, da nur durch eine unwirksame Klausel ggf. diese Pauschale gekippt werden könnte.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 18.08.2019 | 09:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 18.08.2019 4,6/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 73794 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr geehrte Frau Holzapfel, Danke !!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr geehrter Herr Anwalt, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie haben mir damit sehr geholfen, weil Ihr Text ausführlich und sehr gut verständlich ist. Ich konnte ihn sofort so an meinen Mieter abschicken. Mit freundlichen ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Rückantwort, klar und präzise. Weiterempfehlung. ...
FRAGESTELLER