Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kaufvertrag Pkw unter Händlern

02.08.2011 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben einen Autohandel und haben am 22.07.2011 einen Kaufvertrag mit einem anderen Autohaus gemacht. Wie es auch so üblich ist, geschah es zu einem besseren Preis und per Fax.
Am selben Tag hätten wir das Fahrzeug an privat zu einem höheren Preis verkaufen können.
Die Abholung sollte bis zum 29.07.2011 erfolgen. Trotz mehrerer Nachfragen reagiert das Autohaus nicht und das Fahrzeug steht noch bei uns. Wir haben das Fahrzeug auch seit dem 22.07. aus dem Netz genommen. Anscheinend wird das Auto auch nicht mehr geholt. Können wir nun Unkosten in Rechnung stellen? Wir haben ja nun Ausfälle und anderen Kunden abgesagt. Im Kaufvertrag haben wir nichts stehen, falls das Auto nicht geholt wird, nur das es ein Händlergeschäft ist.
Danke um ihre Hilfe

-- Einsatz geändert am 02.08.2011 09:10:00

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gemäß Ihren Angaben und der Höhe des ausgelobten Einsatzes wie folgt:

Da Sie vertraglich nicht geregelt hatten , welche Folgen die Nichtabholung des Wagens durch den Käufer haben soll,findet die gesetzliche Regelung des § 376 HGB (Fixhandelskauf)Anwendung. Sie haben demnach das Recht, die Abholung des Wagens zu verlangen oder vom Kaufvertrag zurückzutreten. Da Sie, wie ich Ihre Ausführungen verstehe, die Abholung nach dem 29.7. bereits mehrfach angemahnt haben und nicht mehr damit rechnen, gehe ich davon aus, dass Sie kein Interesse mehr an der Abholung haben und den Wagen anderweitig verkaufen möchten.

Sie können auch vom Vertrag zurücktreten, müssen dann aber den Kaufpreis zurückgeben.

Sie können aber stattdessen auch Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Darunter fällt auch die Differenz, falls Sie den PKW zu einem geringeren Preis verkaufen müssen. Von dem Verkauf müssen Sie dann aber das Autohaus unverzüglich beanchrichtigen. Die Differenz zu dem Kaufpreis, den Sie hätten am 22.7. erzielen können, können Sie aber nicht geltend machen, da der Käufer sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Annahmeverzug befand.

Ebenso könen Sie von dem Autohaus angemessene Standgebühren verlangen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Alexandra Gerecht-Mahr

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80498 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde sehr schnell, freundlich und klar beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super, hat mir weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die zudem schnelle Antwort war hilfreich, ist genau auf mein Anliegen eingegangen und war fachlich m. E.nach sehr fundiert. Ich danke! ...
FRAGESTELLER