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Kaufvertrag Hund Rasse nicht richtig

| 10.12.2018 18:11 |
Preis: 45,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Wir haben vor zwei Jahren einen hund gekauft ...einen Boxer ..Mutter Tier haben wir gesehen ... diese war optisch auch ein Boxer .....Vater wurde uns auf einem Foto gezeigt , auch Boxer . Dies ist nun zwei Jahre her ....und unser Rüde ist nun ausgewachsen und wir haben schon mehrfach gefragt (die Züchterin ) ob vielleicht ein anderer Hund damals noch im Spiel war da unser "Boxer" immer breiter wurde. Dies wurde immer verneint .....nun haben wir 170€ ausgegeben für einen DNA Test und siehe. Da ....Mama Tier nicht reinrassig und der Vater hat in den letzten drei Generationen keinen Hauch von Boxer drin sondern old english Bulldog und amerikan Bulldog Mix!! Ich habe die Dame nochmals angeschrieben und ihr die Ergebnisse abfotografiert und zugeschickt und sie schwört darauf das ihre Eltern Tiere reinrassig sind!
Nun würden wir niemals unseren Murphy abgeben .....aber ich habe für einen Boxer gezahlt .....in meinem Kaufvertrag steht Boxer und im impfausweis auch ! Wir wollten eine Hobby Zucht mit reinen Boxer machen .....dies geht nun natürlich nicht mehr . Kann ich der Dame überhaupt was den einsichtig trotz DNA Test ist sie ja nicht . Und nein nur weil es kein eingetragener Züchter ist ist kein Grund für mich warum ich nicht das bekommen soll was ich kaufen wollte .Kaufe ja auch privat keinen Porsche mit trabby Motor

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Sehr geehrte Ratsuchende,

da Sie den Hund behalten wollen, können Sie eine Kaufpreisminderung verlangen.

Der Hund ist Ihnen mit der Beschaffenheitsvereinbarung verkauft worden, dass es sich um einen Boxer handelt.

Diese Beschaffenheit hat der Hund nicht.

Sie haben danach die Rechte nach § 437 BGB .

Dazu zählt dann auch die Reduzierung des Kaufpreises. Ihr Ansinnen ist daher berechtigt und Sie sollten an Ihrer Forderung auch festhalten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2018 | 09:52

Hallo danke für die schnelle Antwort.
Das heißt ich darf die Dame auf eine Kaufpreis Minderung ansprechen oder lieber gleich zur Rechtschutz ,da sie uneinsichtig ist ? Musste ja über Rechtschutz gehen da es ja einen Vertrag gibt ? Kann ich ihr auch den DNA Test in Rechnung stellen, denn hätte sie gleich mit offene Karten gespielt hätte ich den nicht machen müssen ?!

Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2018 | 10:22

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie können die Verkäuferin auf die Minderung ansprechen; unter Umständen findet sich eine annhmebare Lösung für beide Seiten.

Wenn allerdings die Verkäuferin auf den Standpunkt beharrt, fordern Sie diese zunächst schriftlich auf, den Minderungsbetrag und die Kosten des Gutachtens zu erstatten. Zur Zahlung setzen Sie eine Frist von 10 Tagen (bitte eine genaues Datum angeben). Nach der Entscheidung des BGH vom 30.04.2014, Az.: VIII ZR 275/13 sind die Kosten des Gutachens erstattungsfähig, auch wenn Sie den Kaufpreis mindern wollen.

Wird die Frist nicht eingehalten wenden Sie sich an Ihre Rechtsschutzversciherung und machen nach Vorlage der Deckungszusage der Versicherung Ihre Ansprüche anwaltlich geltend.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 11.12.2018 | 10:33

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 11.12.2018 5/5,0
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