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Kaufabsichts- und Reservierungsvereinbarung


17.06.2007 00:12 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Nach dem Beratungsgespräch mit einem Bauträger und dessen Architekt, welcher uns ein Grungstück mit einem Einfamilienhaus für ca. 280 000 € planen und verkaufen möchte, schickte uns der Bauträger eine als "allgemein" bezeichnete Baubeschreibung und eine Grundrissplanung zu. Die Baubeschreibung umfasst weniger als 3 Seiten und lässt Detailplanungen bzgl. Qualitätsstandarts bzw. Preisen für einzelne Leistungen (z.B. Bodenbelag pro m²) überwiegen vermissen. die Grundrissplanung berücksichtigt nicht vollständig die getroffenen Vereinbarungen (z.B. zusätzlicher Raum im Keller) und enthält keine Fenster, eine Ansichtsplanung liegt nicht vor.
Es wurde darauf verwiesen, dass weitere Planungen erst nach Unterzeichnung einer Kaufabsichts- und Reservierungsvereinbarung erfolgen.
Bzgl. der im Expose vom Makler ausgewiesenen Preisliste von 2004 wurde eine 10%ige Preiserhöhung unter Hinweis auf gestiegene Baustoffpreise veranschlagt.

1. Ist im Bauträgergewerbe eine Kaufabsichts- und Reservierungsvereinbarung üblich, wenn ja, bei welchem Standart der Baubeschreibung (Detailplanung bzgl. Qualitätsstandarts und Preisen) und der Planung (neben Grundriss- auch Ansichtsplanung?, wie detailiert, mit Fenstern?)?

2. Welche Höhe der Kaufabsichts- und Reservierungsvereinbarung ist üblich?

3. Ist eine Preiserhöhung ggü. der im Expose ausgewiesenen Preise zulässig?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


eine solche Absichtserklärung ist durchaus üblich und wird auch vielfach verwendet.

Das Exposé dient dabei allein dazu, den Kaufwilligen eine Grundvorstellung zu liefern, wie das Haus auszusehen hat, ohne dass es alle Einzelheiten erhält.

Auch ist eine Preiserhöhung üblich und möglich.

Allerdings, und dieses ist wichtig, stellt dieses alles eine unverbindliche Aufforderung dar, mit dem SIE nun zum Abschluss des Kauf/Bauvertrages aufgefordert werden sollen und müsste eigentlich als KOSTENLOSE Werbung zu verstehen sein. Sofern Sie hierfür schon - vor Vertragsunterzeichung - etwas zahlen sollen, wäre es in der Tat ungewöhnlich.

Bevor der Vertrag nicht unterzeichnet worden ist, dürften auf Seiten eines seriösen Bauträgers eigentlich KEINE Kosten verlangt werden, auch nicht, sofern der Architekt offenbar direkt für den Bauträger tätig wird. Hier gibt es nur dann eine Ausnahme, wenn Sie der Architekten DIREKT beauftragen; dann können auch schon die ersten Zeichnungen kostenpflichtig werden.


Hier kann man Ihnen nur raten, diese Erklärung genauer überprüfen zu lassen, BEVOR Sie etwas unterschreiben. Dieses gilt erst Recht für den eigentlichen Bauvertrag - dort ist eine Prüfung durch einen Rechtsanwalt eigentlich unumgänglich.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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