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Kauf eines hochzeitskleides


06.12.2014 23:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Hallo, meine Verlobte war heute im brautgeschäft und hat ein Kleid gekauft für insgesamt ca. 4000 Euro. 1000 hat sie gleich anbezahlt. Den Rest innerhalb von 8 Tagen. Soweit so gut. Das Kleid soll sie aber erst in ein paar Monaten erhalten???? Es muss aber nix mehr geändert werden. Geld gegen Ware oder nicht.??? Sie möchte aber die Restzahlung erst dann leisten wenn sie das Kleid bekommt. Und nicht alles bezahlen ohne das Kleid zu bekommen!!!!! Was kann sie tun???
Bitte um zügige Antwort zwecks Dringlichkeit. Vielen Dank!!!

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Sehr geehrter Frsgesteller,

Ihre Frage möchte ich snhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Der Vertrag über die Anfertigung eines Hochzeitskleids ist ein sog. Werkvertrag. Bei einem Werkvertrag ist die Vergütung, also der Werklohn, nach der gesetzlichen Regelung immer erst mit der Abnahme des Werkes zu zahlen, vgl. § 641 BGB. Abnahme des Werkes bedeutet in Ihrem Fall die Entgegennahme des Hochzeitskleids, die Ihnen erst die Möglichkeit gibt zu überprüfen, ob das Kleid auch tatsächlich in Ordnung ist und keine Mängel aufweist. Eine Anzahlung kann natürlich wirksam vereinbart werden, wenn beide Vertragspartner das wünschen. Das Brautgeschäft kann allerdings nicht einseitig verlangen, dass der gesamte Kaufpreis Monate im Voraus bezahlt wird. Es sollte daher zunächst nochmals das Gespräch mit dem Brautgeschäft gesucht und dieses auf die Rechtslage hingewiesen werden. Sollte sich keine Einigung in Ihrem Sinne erzielen lassen, müsste man überlegen, wie weiter zu verfahren ist. Mutmaßlich dürfte es dann am sinnvollsten sein, wenn Sie die Anzahlung zurück verlangen und anderswo ein Kleid kaufen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt
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