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Kauf eines Einfamilienhauses


| 05.11.2007 14:19 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Mein Partner und ich haben ein Einfamilienhaus gekauft.
Zu meiner persönlichen Absicherung werde ich im Grundbuch alleinige
Eigentümerin. Dafür übernehme ich von ihm eine Grundschuld über die
Hälfte des Kaufpreises. Er finanziert den Kauf durch eine Darlehensumschuldung einer verkauften Immobilie alleine.
Die Bank war damit einverstanden, monatelang war sie informiert.
Die Grundschuldeintragung ist auch notariell besiegelt.
Nun gibt es plötzlich Komplikationen. Die Bank macht von der
Auszahlung abhängig, daß ich zusätzlich eine persönliche Bürgschaft
übernehme. Bin ich damit nicht doppelt in der Pflicht?
Ich hafte doch schon mit der Bürgschaft in Höhe von € 120.000,--,
das ist die Hälfte.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Eine Grundschuld ist das dingliche Recht, aus einem Grundstück oder einem grundstücksgleichen Recht die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Eine Bürgschaft ist dagegen ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (sog. Hauptschuldner) verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten aufzukommen. Die Bürgschaft sichert als Leistungspflicht des Bürgen gegenüber dem Gläubiger die Schuld eines Dritten.

Grundsätzlich ist es möglich, dass eine Bürgschaft neben eine Grundschuld tritt, kann ja über das eine Sicherungsmittel auf Sie persönlich, über das andere nur auf das Grundstück Rückgriff genommen werden.

Ob Sie die Bürgschaft übernehmen sollten oder nicht, kann mangels Kenntnis der Details des Einzelfalls nicht abschließend beurteilt werden. Hierzu sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.11.2007 | 19:01

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Böhler,
danke für die schnelle Antwort. Allerdings weiss ich, was eine
Bürgschaft und eine Grundschuld ist. Vielmehr ist mir wichtig zu wissen, ob die Bank die Auszahlung jetzt verweigern kann, obwohl
die Bürgschaft nachgeschoben wurde. Der Zahlungstermin war 1.11.
und angeblich sollte alles in Ordnung sein. Kann man uns nun
mit einer Unterschrift zwingen? Wir können praktisch gar nicht mehr anders durch den notariell abgeschlossenen Kaufvertrag und die
eingetragene Grundschuld. Ausserdem sitzen wir auf gepackten Umzugskartons. Der Verkäufer würde uns möglicherweise wegen Nichterfüllung des Kaufvertrages in Regress nehmen.

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2008 | 10:11

Sehr geehrte Ratsuchende,

verzeihen Sie, dass ich mich erst jetzt Ihrer Nachfrage widme:

Möglicherweise sind Umstände gegeben, die eine Sittenwidrigkeit im Sinne von § 138 BGB begründen. Dies ist der Fall, wenn die Gesamtwürdigung der Umstände ergibt, dass eine krasse Überforderung des Bürgen vorliegt. Im Rahmen dieser Plattfrom kann dies aber nicht abschließend beurteilt werden, so dass Sie einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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"Ich bin sehr unzufrieden.Die Antwort hat mir nichts gebracht und obwohl mir die Möglichkeit zusteht, eine Nachfrage zu stellen, habe ich diese bis heute nicht beantwortet bekommen.
Wofür habe ich dann bezahlt???
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