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Kauf eines 20 Jahre alten PKW

16.08.2018 09:11 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Ich habe einen 20 Jahre altes Auto von einem privaten Verkäufer zum Preis von 1200€ erworben. Der Wagen hat noch 2 Monate TÜV. Der Verkäufer hat mir mündlich zugesichert, dass der TÜV ja eigentlich kein Problem wäre und er mir bei festgestellten Mängeln diese beheben würde, da er KFZ-Mechaniker ist. Da mir die 2 Monate Wartezeit bis zur TÜV-Fälligkeit zu lang waren, habe ich den Wagen letzte Woche dem TÜV vorgeführt und es wurden erhebliche Mängel festgestellt. Unter anderem eine Durchrostung. Diesen Schaden kann er allerdings nicht selbst beheben. Laut TÜV-Prüfer hätte der Verkäufer das wissen müssen, da er ja vom Fach ist und das ein bekannter und üblicher Mangel bei diesem Fahrzeug ist. Ich habe dem Verkäufer die Mängel mitgeteilt und er hat mir mehrere Werkstätten genannt, die das reparieren könnten. Habe diese jetzt abgefahren. Die Behebung des Schadens würde 500€ betragen. Habe ihn gefragt, inwiefern er sich an den Kosten beteiligen würde. Er antwortet jetzt nicht mehr auf meine Nachrichten.
Der Kaufvertrag ist ein ausgedruckter Vordruck in dem steht, dass das Fahrzeug keine erheblichen Mängel hat.
Mit den TÜV-Gebühren hätte ich dann insgesamt also 1800€ bezahlt. Ein ähnliches Fahrzeug mit TÜV hätte mich ca. 1400€ gekostet.
Habe ich Chancen, von ihm z.B. 400€ zurückzubekommen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung wurde das Auto ausdrücklich als Fahrzeug ohne erhebliche Mängel verkauft, weist tatsächlich aber erhebliche Mängel aus, die bereits bei Übergabe vorhanden waren. Damit liegt ein Sachmangel gemäß § 434 BGB vor und Sie haben einen Anspruch auf Nacherfüllung gemäß § 439 BGB gegen den Verkäufer, bei einem alten gebrauchten Fahrzeug beschränkt sich dies in der Regel auf Nachbesserung in Form einer Reparatur.

Wichtig ist, dass Sie das Fahrzeug nicht einfach durch eine Werkstatt reparieren lassen, denn dann verlieren Sie Ihre Ansprüche. Sie müssen dem Verkäufer zunächst die Gelegenheit zur Nachbesserung einräumen. Fordern Sie den Verkäufer nachweisbar schriftlich unter angemessener Frist zur Beseitigung des Mangels auf. Verweigert er die Reparatur, kommt ein Rücktritt vom Vertrag oder eine Geltendmachung der Reparaturkosten als Schadensersatz in Frage.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 16.08.2018 | 12:47

Das Auto wurde laut Kaufvertrag vom Sohn des ehemaligen Halters verkauft. Muss ich mich an den ehemaligen Halter wenden, oder an den Verkäufer?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.08.2018 | 14:07

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie müssen sich an den Verkäufer wenden, er haftet für die Mängel.

Mit freundlichen Grüßen

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