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Kauf einer Küche, Probleme mit Lieferung einer Drittfirma

13.03.2017 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Hallo,

ich habe bei einem Möbelhaus eine Küche gekauft. Bestandteil der Küche ist auch eine Granitplatte.
Für das Aufmaß war eine Drittfirma vor Ort, die auch die Herstellung und Lieferung der Platte übernimmt. Beim Aufmaß wurden noch zwei Änderungen mit dieser Drittfirma vereinbart, welche auch durch das Möbelhaus im Vertrag geändert wurden und auch der Kaufpraus dementsprechend nach oben angepasst wurde.
Bei der Lieferung der Platte war nicht ich als Käufer vor Ort sondern meine Mutter. Leider wurden die vereinbarten Änderungen an der Platte nicht durchgeführt und meine Mutter hat dennoch eine Abnahmeerklärung unterzeichnet (im Unwissen über die Mängel an der Platte).

Zum einen hatte meine Mutter keine Vertretungsmacht für eine Abnahme, zum anderen verstehe ich nicht, warum ich einer Drittfirma gegenüber eine Abnahme erklären soll, obwohl ich mit dieser keinen Vertrag habe.

Das Möbelhaus weigert sich natürlich, die Mängel zu beseitigen, da ich die Platte ja abgenommen hätte (jedoch nocht nicht das Gesamtwerk der Küche).

Welche Möglichkeiten habe ich nun?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gem. §§ 634 Abs. 1 Nr. 1, 635 haben Sie ein Recht auf Nacherfüllung. Hierzu setzen Sie dem Möbelhaus eine angemessene Frist, in der Regel 2 Wochen. Hierzu schreiben Sie, dass im Falle der fehlenden Nacherfüllung im Rahmen der gesetzten Frist, Sie von dem gesamten Vertrag zurücktreten werden.

Eine rügelose Abnahme ist lediglich dann von Relevanz, wenn Sie gem. § 640 BGB den Mangel an der Sache kannten und diese trotzdem abgenommen haben. Das Möbelhaus soll seine etwaigen Ansprüche der beauftragten Firma gegenüber geltend machen.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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