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Kauf einer Eigentumswohnung von einer Erbengemeinschaft (minderjährige Kinder)

| 23.06.2013 00:04 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Vor über einem Jahr habe ich einen Kaufvertrag zum Kauf einer Eigentumswohnung unterschrieben, Verkäufer sind ein Erwachsener, mehrere minderjährige Kinder (vertreten durch den Erwachsenen) und ein geschäftsunfähiger Erwachsener dessen Aufenthaltsort und Betreuer sich während des Kaufs änderten. Dem Kauf müssen Gerichte zustimmen. Hätten die Zustimmungen nicht schon vorher eingeholt werden müssen? Ich habe nun Bereitstellungszinsen zu zahlen. Ich wurde zwar über die verlängerte Bearbeitungsdauer informiert ("das kann ein paar Monate dauern"), mit über einem Jahr habe ich allerdings nicht gerechnet und ein Ende ist nicht abzusehen. Wie hätte ich mich bei Vertragsabschluss verhalten sollen?

23.06.2013 | 01:06

Antwort

von


(132)
Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
Web: http://www.raschwerin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Aus Ihrer Schilderung ist leider nicht zu entnehmen, was im Notarvertrag geregelt wurde.

Ein Eigentumsübergang erfolgt erst mit der Eintragung ins Grundbuch.

Da die Zustimmung der Gerichte vorliegen muss, ist der Kaufvertrag bislang noch nicht gültig. Erst mit Zustimmung der Gerichte kommt ein wirksamer Vertrag zustande. Ob in Ihrem Notarvertrag die Kaufpreisfälligkeit derart geregelt wurde, dass diese erst mit Zustimmung der Gerichte zum Verkauf der Wohnung eintritt, kann ich Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht entnehmen. Ich gehe aber derzeit davon aus, da andernfalls keine Bereitstellungszinsen anfallen würden.

Zudem gehe ich davon aus, dass Sie sich bereits vorab um den Kredit bemüht haben und die Bank diesen genehmigt hat, nunmehr aber Bereitstellungzinsen verlangt, weil eine Auszahlung der Kreditsumme noch nicht erfolgt ist. Sollte meine Annahme nicht korrekt sein, nutzen Sie gern die kostenlose Nachfragefunktion und geben mir die korrekten Informationen noch bekannt.

Sie hätten im Notarvertrag vereinbaren müssen, dass die Verkäufer für entstehende Kosten haften, die dann anfallen, wenn die Eigentumsumschreibung nicht bis zum xx.xx.xxxx erfolgt ist. Zudem hätten Sie im Notarvertrag regeln können, dass der Kauf unter der Zustimmung einer Finanzierung durch eine Bank steht. Hierzu hätte man eine Frist vereinbaren können. Sodann hätten Sie sich um den Kredit kümmern können, wenn die Zustimmung der Gerichte vorliegt und damit keine Bereitstellungszinsen zahlen müssen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniela Weise, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Daniela Weise-Ettingshausen

Bewertung des Fragestellers 23.06.2013 | 12:05

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Sozialrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht