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Kauf Verlobungsringe

| 10.10.2018 13:54 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer


Wir waren am Samstag in einen Juweliergeschäft und haben Ringe in Auftrag gegeben Gesamtwert über 1000,- Euro.

Uns wurde gesagt, dass es mehrere Wochen dauert und sie bis zum 30.10.2018 fertig sind (nur unsere Größen ohne Gravur etc.)

Gestern haben wir die gleichen Ringe bei einen anderen Juwelier für die Hälfte des Preises gesehen.

Wir wollten nun von Kauf zurücktreten da sie ja noch nicht einmal angefangen haben die Ringe zu fertigen (Montag wurde der Auftrag erst weitergegeben). Der Juwelier genehmigt das aber nur mit einer Gebühr von 200,- Euro.

Wir sind vorher nicht darüber informiert worden, wir haben nirgends AGBs gesehen.

Jetzt meine Frage: Müssen wir diese Kosten tragen und wie kommen die überhaupt auf diesen Preis?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei einer Bestellung vor Ort bei einem Juwelier gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht. Dieses sieht das Gesetz nur in bestimmten Fällen, insbesondere den sogenannten Fernabsatzverträgen und Haustürgeschäften vor.

Damit besteht zunächst keine Möglichkeit für Sie, sich vom Vertrag zu lösen. Wenn Sie die Ringe nicht abnehmen und bezahlen machen Sie sich schadensersatzpflichtig. Das bedeutet, der Juwelier kann von Ihnen den entstandenen Schaden ersetzt verlangen. Allerdings muss er einen solchen Schaden auch nachweisen können, was in der Praxis oft zu Problemen führt. Ein entstandener Schaden könnten beispielsweise entstandene Arbeitszeiten, Stornogebühren für die Bestellung beim Lieferanten oder aber auch ein entgangener Gewinn sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 10.10.2018 | 15:49

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