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Kauf ETW Rückabwickeln arglist??

12.08.2019 19:34 |
Preis: 78,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


15:45

Zusammenfassung: Schwarzbau in der WEG und Verjährung

Folgender Sachverhalt.

Baufirma saniert Mehrfamilienhaus 1998 finanziert durch Sparkasse.

Baufirma geht paar Jahre später pleite.

Es wird RA als insolvenzverwalter bestellt, Sparkasse unter anderem gläubiger da Sanierung Haus finanziert.

Terrasse Dachgeschoss Wohnung baufehler, regenwasser läuft in Wand und in Wohnung darunter.

Insolvenz Verwalter lässt Terrasse komplett Verglasen ohne Zustimmung WEG Gemeinschaft.
Er hat jedoch Baugenehmigung erhalten von Behörde da Wohnung im Sanierungsgebiet Historische Altstadt liegt.

Damaliger WEG Verwalter schreibt Sparkasse an und teilt mit das es illegal ist und Abriß Jahre später noch gefordert werden kann, worauf Sparkasse mitteilt das sie das nicht angeordnet haben sondern der Insolvenz Verwalter.

Insolvenz verfahren abgeschlossen Wohnung gehört nun Sparkasse die die Wohnung auch vermietete.

Ich kaufte Wohnung 2011 in Unkenntnis des, schwarzbaus, habe es erst rausgefunden als ich schreiben von alten weg Verwalter an Sparkasse bekam.
Daraufhin mit aktuellem Verwalter gesprochen der schwarzbau bestätigte.
Wohnung ist seit meinen Kauf 2011 vermietet.
Nun besteht ein Miteigentümer der WEG auf Abriß obwohl er seine Wohnung Jahre nach mir gekauft hat.
Nachweislich wusste Sparkasse 5 Jahre bevor sie mir Wohnung verkaufte vom schwarzbau und teilte mir dies nicht mit auch im Notar Vertrag steht nichts, außer Ausschluß Garantie.

Folgende Fragen.

1.Kann ich Abriß irgendwie verhindern z. B. Versuchen gerichtlich Zustimmung von diesem einen Eigentümer zu erhalten? (alle anderen Stimmen für Erhalt da sonst wieder näßeschäden auftreten?

2.kann ich Abriß kosten sowie dadurch Wertminderung von Sparkasse verlangen?

3. Kann ich Kaufvertrag anfechten und Rückabwickeln? Falls ja müssen mir Zinsen auch erstattet werden sowie notarkosten ect.

4. Wohnung über Sparkasse finanziert ohne Rückstand ect. Laufzeit noch 2 Jahre.

Was können Sie mir raten?
12.08.2019 | 20:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Fragen darf ich Ihnen antworten wie folgt.
1. Es ist davon auszugehen, dass der Abriss nicht verlangen kann, da der entsprechende Anspruch verjährt, ist zumindest verwirkt. Ansprüche wegen Rechten an Grundstücken verjähren gem. § 196 BGB in 10 Jahren. Verwirkung tritt in der Regel schon nach 7 Jahren ein. Hierbei ist davon auszugehen, dass sich der derzeitige Eigentümer die Zeit der Kenntnis seines Vorgängers anrechnen lassen muss.
2. Bei dieser Rechtslage sind Ansprüche gegen die Sparkasse nach 2. bis 4. zu verneinen, da Sie keinen Schaden haben. Sie brauchen den Schwarzbau nicht abzureißen und es läuft auch kein Regenwasser in das Haus, so dass keine Schadenersatzansprüche bestehen.
Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 12.08.2019 | 20:24

Danke für die Antwort.
Der schwarzbau erfolgte ca 2006, also definitiv verjährt?
Frage deswegen da der Eigentümer der Abriß will ein Notar ist und daher ich der Meinung bin er hat recht mit Forderung.

Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.08.2019 | 15:45

Sehr geehrter Fragesteller,
manch ein Notar weiß genau was Sache ist, und behauptet dennoch, dass ihm Ansprüche zustehen.
Ich bin mir sicher, dass der Anspruch verjährt ist, denn er muss sich die Zeit seines Vorgängers anrechnen lassen. Sonst könnte ja jemand in 100 Jahren immer noch Beseitigung verlangen mit der Begründung, dass er der neue Eigentümer ist. Das kann nicht richtig sein. Der Erwerber von WEG steigt immer mit allen Rechten und Pflichten in die Position seines Vorgängers ein, das betrifft die gefassten Beschlüsse, aber auch Rechtsansprüche, die seinem Vorgänger zustehen und die sich in einem bestimmten Stadium befinden.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Ergänzung behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

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