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Kauf 3-Familienhaus (vermietet)


21.12.2017 11:24 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte ein 3 Familienhaus erwerben. Das Gebäude ist aktuell komplett vermietet.
Für eine Wohnung im Haus würde ich nach dem Kauf gerne Eigenbedarf anmelden, um dann einem aktuellen Mieter zu kündigen.
Hab ich als alleiniger Käufer eine Sperrfrist lt. §577 (1) BGB bezüglich der Eigenbedarfskündigung §573 (2) BGB ?
Haben die aktuellen Mieter ein Vorkaufsrecht beim Hauskauf?
Die Wohnungen im Haus sollen nicht in Eigentumswohnungen (Wohneigentum) umgewandelt werden.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
J. G.
21.12.2017 | 13:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt.

1. Hab ich als alleiniger Käufer eine Sperrfrist lt. §577 (1) BGB bezüglich der Eigenbedarfskündigung §573 (2) BGB ?

Gemeint ist hier vermutlich § 577a (1) BGB.

Eine Kündigungssperrfrist entsteht gemäß § 577a BGB nur dann, wenn eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus durch den Eigentümer zu einer Eigentumswohnung umgewandelt und diese Eigentumswohnung dann an einen Dritten verkauft werden soll.

Dies ist hier nach Ihren Angaben nicht der Fall. Eine Sperrfrist entsteht somit nicht.



2. Haben die aktuellen Mieter ein Vorkaufsrecht beim Hauskauf?

Ein Vorkaufsrecht beim Hauskauf besteht nicht. Das Vorkaufsrecht könnte sich grundsätzlich nur auf die jeweilige Wohnung beziehen.

Auch ein solches Vorkaufsrecht scheidet hier jedoch bereits aus, da hier nach Ihrer Darstellung das gesamte Haus als Ganzes durch Sie erworben wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt


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