Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kauf


11.07.2005 19:48 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Zum Vorgang:

Mit der Anmietung einer Wohnung (Februar) habe ich die dort stehende Küche mit übernehmen wollen unter der Maßgabe,
das der Beleg über Kaufpreis vorgelegt wird, da Preis und Alter der Küche im vereinbarten Preis berücksichtigt werden sollen.
Wir hatten 2 RAtenzahlungen vereinbart (insges. 1400 Euro).
Eine Rate habe ich bereits gezahlt(03/2005).
Da der Beleg zum Kauf nicht vorgelegt wurde und ich zur Zeit kein Geld habe habe ich vorgeschlagen das die Küche abgeholt wird u. mir das
Geld der 1.bezahlten Rate bar gegeben wird.
Die Abholung wurde auch so angenommen aber ich sollte nur einen Teilbetrag bekommen u. nicht alles.

Zur Abholung wurde ein Termin vereinbart an dem aber keiner der Vormieter erschienen ist.

Alles wurde leider mündlich abgesprochen, sie wollten nichts unterschreiben - trotz vorbereiteter Schriftstücke.
Jetzt schreibt der Anwalt der Vormieter, das ich den vollen Betrag zu zahlen hätte.

Damit bin ich aber nicht einverstanden weil

-der Termin zum Abholen nicht eingehalten wurde
-die Rechnung nicht in angemessener Zeit nach dem Auszug als Original oder Kopie vorgelegt wurde
-keine schriftlichen Mahnungen zur Forderung des Restbetrages geschrieben wurden
-die Küche bei dem Alter von 6 Jahren den angegebene Wert vermutlich nicht hat.

Wie soll ich mich verhalten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Gegenseite macht einen Anspruch aus einem Kaufvertrag geltend. Die Beweislast für den Abschluß eines Kaufvertrages mit dem Inhalt, daß Sie sich verpflichteten für die Küche € 1.400 zu zahlen, liegt beim Verkäufer. Wenn dies alles nur mündlich vereinbart wurde und keine Zeugen zugegen wahren, können Sie sich gelassen zurücklehnen.

Wenn ein Zeuge zugegen war, wird dieser - sofern er wahrheitsgemäß aussagt - auch bestätigen können, daß der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung des Nachweises des Kaufpreises durch Vorlage der Rechnung geschlossen wurde. Diese Bedingung wurde aber nicht erfüllt, also ist der Vertrag nicht zustande gekommen, Sie müssen auch nicht zahlen. Ein Anspruch auf Zahlung der restlichen 700 EUR besteht nicht, da eine entsprechende wirksame Vereinbarung nicht getroffen wurde.

Dies sollten Sie dem gegnerischen Anwalt mitteilen und anbieten, daß die Küche jederzeit gegen Rückzahlung der Anzahlung bei Ihnen abgeholt werden kann. Wenn der Vormieter dann trotzdem auf Zahlung klagt, müsste er das Vorliegen eines unbedingt geschlossenen Kaufvertrages darlegen und unter Beweis stellen. Das wird ihm, ohne einen lügenden Zeugen, nicht gelingen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt





FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER