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Katzenhaltung


12.04.2005 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,
wir haben seit 8 Jahren eine Katze und sie ist auch mit im Mietvertrag eingetragen. Wir wohnen in einem modernen Wohnviertel. Jetzt beklagt sich ein Mieter eines anderen Hauses, dass die Katze auf einmal sein Auto betrete und Spuren hinterlässt. Auch in den Sandkasten soll sie machen. In unserem Viertel laufen 3 schwarze Katzen und einige graue (auch wilde) herum. Wieso war es gerade unsere, frage ich mich? Wie kann ich mich dem Mieter gegenüber verhalten? Das Duldungsgesetz der Katze habe ich bereits herausgesucht und dass ein Gutachter bewiesen hat, dass die Katzenspuren keine Schäden hinterlassen. Der Sand aus dem Sandkasten wird regelmäßig alle 2 Jahre gewechselt.
Nur weil er nicht weiss wem die anderen Katzen gehören, wendet er sich an uns und beschuldigt unsere Katze sei es gewesen.
Was kann er gegen unsere Katze unternehmen?

Mit freundlichem gruß
Manu62
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie in einem Wohnviertel wohnen, in dem es Gärten gibt und in dem von mehreren Anwohnern Katzen gehalten werden, dann wird Ihr Nachbar nichts gegen die Existenz Ihrer Katze ausrichten können, da dann die Haltung von freilaufenden Katzen als ortsüblich anzusehen ist. Vielmehr ist er aufgrund des so genannten "nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverhältnisses" verpflichtet, Ihre freilaufende Katze zu dulden und auch die Konsequenzen (Betreten des Autos unter Hinterlassung von Pfotenabdrücken o.ä.) hinnehmen. Hinsichtlich des Sandkastens kann Ihr Nachbar allein ebenfalls nichts unternehmen, da der Sandkasten, wenn ich Sie richtig verstanden habe, ihm nicht gehört.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zu mehr Klarheit verholfen zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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