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Kater auf Nachbargrundstück

| 21.07.2018 13:11 |
Preis: 45,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Mit unserem Kater (14 Jahre alt, vertrauensselig zu allen Menschen) wohnen wir sehr einsam, ländlich mit großem Grundstück. Lediglich in 120 Meter Entfernung gibt es eine Nachbarfamilie (mehrere Generationen mit Kindergartenkind), deren Grundstück an unser Grundstück grenzt. Weitere Nachbarn wohnen in über 1,5 km Entfernung. Unser Kater ist Freigänger, und da er kastriert ist, hat er nur einen geringen Bewegungsradius rund um unser Haus herum. Er ist ausschließlich nachts von 23:00 Uhr bis maximal morgens 5:00 Uhr draußen unterwegs. Unser Kater betritt auch das Nachbargrundstück. Wir wissen - aufgrund diverser Verletzungen des Katers -, dass besagter Nachbar den Kater misshandelt und auch wiederholt auf ihn geschossen hat (Schrotgewehr, Luftgewehr). In seinem Körper stecken diverse Schrotkugeln und auch mehrere Parabellumgeschosse. Nachts haben wir bereits auch Schüsse vom Nachbargrundstück gehört. Das Nachbargrundstück wird durch Bewegungsmelder gut ausgeleuchtet. Andere Personen kommen nicht in Betracht. Wir mussten unseren Kater bereits mehrfach deswegen tierärztlich behandeln lassen. Aktuell steht ein OP an, da im Bein ein Parabellumgeschoß steckt, das seine Gehfähigkeit extrem beeinträchtigt.

Unsere Frage: Darf der Nachbar auf seinem Grundstück unseren Kater blutig schlagen/treten (vielleicht mit diversen Werkzeugen), oder darf er gar auf ihn schießen? Der Tierarzt riet uns, Anzeige zu erstatten.

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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Nein, Ihr Nachbar darf nicht grundlos auf den Kater schießen, nur weil er sich von dessen Anwesenheit gestört fühlt. Eine Rechtfertigung käme nur in Frage, wenn eine Notwehrsituation gegeben wäre, also die Verletzung des Tieres zur Abwendung einer Gefahr erforderlich wäre. Dies scheint mir bei einem Kater annähernd ausgeschlossen, zumal es offenbar mehrere Vorfälle gegeben hat.

Ich halte den Vorschlag des Tierarztes, Anzeige zu erstatten, für vernünftig, wenn Sie tatsächlich abschätzen können, wer das Tier verletzt hat. Auch wenn eine Einstellung des Verfahrens nicht auszuschließen ist (beispielsweise, weil die Beweise nicht ausreichen), kann eine Vernehmung Ihres Nachbarn durch die örtliche Polizei u. U. dazu führen, dass sich künftig keine solchen Vorfälle mehr ereignen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 22.07.2018 | 18:30

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