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Katenhaltung draußen - Gewohnheitsrecht?


| 08.01.2007 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Wir wohnen in einem Mietshaus mit 11 Mietparteien. Seit 5 Jahren wohnt eine zugelaufene Katze, um die wir uns täglich kümmern, ganz unten bei unseren Nachbarn unter dem Balkon. Dies erfolgte mit seiner Zustimmung und auch er hat sie regelmäßig innerhalb dieser 5 Jahre gefüttert.

Nun ziehen wir aus und um die Katze in ihrem gewohnten Umfeld zu lassen, wollten wir uns weiterhin um sie kümmern und dort füttern. 10 von 11 Mietparteien sind einverstanden, nur plötzlich der Nachbar nicht mehr, unter dessen Balkon sie wohnt.

Dem Nachbarn ensteht dadurch kein Schaden, weil die Katze weder laut ist noch Verunreinigungen stattfinden.

Gibt es ein sogenanntes Gewohnheitsrecht für Tiere oder ist man so oder so chancenlos, wenn man auszieht? Oder gibt es eine Möglichkeit, das Einverständnis des Vermieters einzuholen, die Katze an einer anderen Stelle des Grundstückes zu plazieren?

Vielen Dank vorab.


Sehr geehrte Ratsuchende,


hier werden Sie weder aus Gewohnheitsrecht, noch aus einem sonstigen Recht einen Anspruch auf ein "Bleiberecht" der Katze ableiten können.

Da diese nicht Miet"gegenstand" geworden ist, können Sie keinerlei Ansprüche gegen den Vermieter herleiten, wonach dieser zur Duldung der Katze verpflichtet werden könnte.


Die einzige Möglichkeit, die ich hier sehe, ist die, den örtlichen Tierschutzverein auf die Situation aufmerksam zu machen. Dieser könnte dann ggfs. sanften Druck auf Vermieter und Bewohner ausüben, um das Tier in der gewohnten Umgebung zu belassen.

Ich bedauere, keine bessere rechtliche Lösung Ihnen mitteilen zu können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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