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Kartenausschnitt/Impressum auf Homepage aus 2000 - Regress möglich?


08.03.2005 10:34 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Ich bin Webdesigner und habe im Jahr 2000 eine Webseite erstellt, in der sich ein Kartenausschnitt befindet. Letztes Jahr im Mai habe ich den Webseitenbetreiber darauf hingewiesen, dass er diesen Kartenausschnitt dringend entfernen lassen soll und dass auch ein Impressum in die Seite eingefügt werden muss. Dieses ist bis heute nicht geschehen und ich habe keinen Zugriff auf die Daten, weil ich seit 2001 nicht mehr für diese Webseite zuständig war.
Kann ich trotzdem bei einem evtl. Abmahnfall in Regress genommen werden oder habe ich ich durch mein Schreiben die Verantwortung komplett auf den Domain-Eigentümer und Webseitenbetreiber übergeben?

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Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Zunächst einmal dürften Sie die Daten ohne Auftrag und ohne Abstimmung mit dem Domain-Inhaber ohnehin nicht einfach verändern. Als Dienstleister können Sie den Domain - Inhaber nur auf seine Pflichten hinweisen, um Ihren vertraglichen Nebenpflichten nachzukommen. Dies scheinen Sie durch Ihr Schreiben getan zu haben.

Da etwaige Prozesse aber nicht nur durch Tatsachen, sondern vor allem auch durch die Beweislast entschieden werden, sollten Sie sicher gehen, dass Sie den Zugang des Hinweises auch beweisen können. Falls Sie damals das Schreiben "nur" per einfacher Post geschickt hatten und auch keine Stellungnahme hierzu erhalten haben, würde ich Ihnen aus anwaltlicher Vorsicht raten, Ihre Beweissituation zu verbessern. Hierzu könnten Sie den Hinweis per Boten persönlich oder per Einwurfeinschreiben per Post verschicken.

Mehr kann meiner Auffassung nach nicht von Ihnen verlangt werden. Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Bremer Str. 28a
21073 Hamburg

Tel.: 040 - 24 88 21 96
Fax: 040 - 24 88 21 97

mailto:post@ra-breuning.de
www.ra-breuning.de

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2005 | 12:20

Ich hatte die Benachrichtigung per Fax geschickt und das Faxprotokoll aufgehoben. Außerdem hatte der Webseitenbesitzer über diese Benachrichtigung mit einem Kollegen von mir gesprochen, wodurch ich ja auch einen Zeugen habe, dass meine Empfehlung angekommen ist.

In diesem Schreiben hatte ich auch um Bestätigung gebeten, dass er sich entsprechend kümmert und mir dieses unterschreibt, ansonsten - Zitat: "Sollte ich keine Bestätigung von Ihnen erhalten, distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von den verwendeten Daten."

Ich denke auch, mehr kann ich nicht tun.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2005 | 14:14

Sehr geehrter Anfragender,

Sie könnten sich von dem Kollegen noch eine schriftliche Bestätigung über das geführte Gespräch geben lassen. Vielleicht ändert sich Ihr Verhältnis zu ihm in der Zukunft einmal. Oder er wird von einem Bus überfahren. Dann hätten Sie u.U. Probleme mit dem Zeugenbeweis.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning

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