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Kapitallebensversicherung nur 3 Jahre bei Arbeitgeber

| 29.09.2018 21:02 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 1.7.1998 Abschluß einer Kapitallebensvericherung, Versicherungsnehmer-meine Firma, bei der ich angestellt war. Am 31.7.2001 ausgeschieden, danach arbeitssuchend. Ab Mai 2004 - Nov. 2009 - 400,00 Euro Job bei Tankstelle.Dez. 2009 bis heute Teilzeit bei Tankstelle.
Nach Ausscheiden aus der früheren Firma (2001), habe ich die Lebensvers. ändern lassen, da der Arbeitgeber ja wegfiel. Ich wurde selbst Versicherungsnehmer und habe dann den Beitrag monatlich selbst bezahlt vom gemeinsamen Konto mit meinem Mann.
Nun soll ich 10 Jahre lt. TK Beiträge nachzahlen.Vers.-Summe war 30.000,--Euro, rd. 5000,-- Euro insgesamt Nachzahlung
Krankenkasse KKH vom 1.7.98 bis Austritt aus Firma(noch kein Bescheid. Danach über meinen Mann bei TK versichert. Seit ca. 9 Jahren selbst bei TK versichert
Verlangt die Krankenkasse zu Recht so viel Geld? Ich war doch nur 3 Jahre in der Firma beschäftigt.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Verlangt die Krankenkasse zu Recht so viel Geld?

Nein, das tut sie nicht. Lassen Sie sich bitte von der Versicherungsgesellschaft aufschlüsseln, welche Beiträge Ihr ehemaliger Arbeitgeber gezahlt hat, denn sobald der Arbeitnehmer selbst zahlt und er der alleinige Versicherungsnehmer ist, entfällt jeglicher Bezug zum Arbeitsverhältnis. Das hat das Bundesverfassungsgericht so entschieden (Urteil des Bundessozialgerichts vom 12. Dezember 2007 - B 12 KR 2/07 R).

Legen Sie also gegen den Beitragsbescheid der Krankenkasse ein.

Das ist eigentlich ein Selbstläufer.

Gerne übernehme ich das auch für Sie.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.09.2018 | 22:14

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Einen Abschnitt der Krankenkasse verstehe ich nicht:

Bei der Frage, ob Sie für eine Kapitalleistung Beiträge zu Kranken- u. Pflegeversicherung zahlen müssen, ist es unerheblich, ob die Leistung von Ihrem Arbeitgeber, von Ihnen oder von beiden gemeinsam finanziert wurde. Es nuss ich lediglich um eine Alters-, Invaliden- oder Hinterbliebenenversorgung handeln, die über den Arbeitgeber abgeschlossen wurde.
Ist dieses ebenfalls nicht von Bedeutung?

Danke, für die Möglichkeit einer Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.09.2018 | 22:20

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Auch Krankenkassen machen häufig Fehler. Offensichtlich kennt man dort die entscheidende Rechtsprechung nicht.

Das, was die Krankenkasse schreibt, ist ohne Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.09.2018 | 22:29

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Ich war sehr zufrieden und habe auch nicht lange warten müssen. Es ist Abend und ich werde nun eine ruhige Nacht verbringen. Vielen Dank nochmal."
Stellungnahme vom Anwalt: