Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kapitalisierung von Unterhaltszahlungen

26.08.2009 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt


Habe seit 2002 einen Ehevertrag mit meinem Mann.
Jetzt leben wir getrennt.
Gemäß Ehebertrag steht mir bis zum Lebensende ein monatlicher Unetrahlt in Höhe von € 3.000 zu. Seit 2 Jahren erhalte ich keine Zahlungenmehr. Mein Mann hat das meiste Geld vertan.
Es sind noch Werte da, aber ich habe die Befürchtung, dass diese zu anderen Zwecken verwendet werden würden.
Mein Mann ist einverstanden, die zukünftigen Unterhaltszahlungen zu kapitalisiern und mir eine notarielle Schuldanerkenntnis zu erteilen, die ich dann gegenüber den noch betshehenden Werten geltend machen kann.
Meine Fragen:
1. Ist eine Kapitalisierung, d.h. Änderung auch des Ehevertrages möglich?
2. Wie wird diese berechnet
€ 3.070 lebenslang, ich bin am 15.10.1949 geboren.

Ich bedanke mich für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Frage darf ich auf der Basis des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworten:

Grundsätzlich steht es Ihnen natürlich frei, den zwischen Ihnen und Ihrem Mann bestehenden Vertrag einvernehmlich zu ändern.

Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass nur die Regelungen über den nachehelichen Unterhalt der vollen Dispositionsfreiheit der Parteien unterliegen.

Hinsichtlich des Trennungsunterhalts ist ein Verzicht für die Zukunft nicht zulässig, wohingegen entsprechend § 1585c BGB eine Vereinbarung für die Zeit nach der Scheidung zulässig ist.

Dementsprechend sehe ich bezüglich einer Kapitalisierung/Abfindung des nachehelichen Unterhalts für die Zukunft aus familienrechtlicher Sicht keine Probleme, wobei deren Höhe letztendlich Ihrer Vertragsfreiheit unterliegt. Eine Hochrechnung auf die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte jedoch argumentativ am einfachsten durchsetzbar sein.

Bitte beachten Sie hierbei, dass für vor Rechtskraft der Scheidung geschlossene Unterhaltsvereinbarungen die notarielle oder gerichtliche Form Wirksamkeitsvoraussetzung ist.

Darüber hinaus sollten Sie sich vor Abschluss des Vertrages hinsichtlich der Besteuerung der Unterhaltszahlung eingehend steuerrechtlich beraten lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Für eine über diese Erstberatung hinausgehende Interessenvertretung steht Ihnen meine Kanzlei selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69300 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort, die mir sehr weitergeholfen hat; vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführliche und Verständliche Antwort. Danke. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Höflich und nett bis auf eine Frage aufschlussreich und verständlich ...
FRAGESTELLER