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Kapitaleinlagen KG

01.08.2008 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


Am Dienstag habe ich einen Termin zur Erstellung einer Handelsregisteranmeldung für eine KG.

Diese besteht aus einem Komplementär und einem Kommanditist.

Die Einlage des Kommanditisten ist mir klar. Welchen Einfluss hat die Einlage des Komplementärs? Er haftet doch ohnehin unbegrenzt?!

1. Hat die Höhe der Komplementäreinlage steuerliche Auswirkungen?

2. Wird die Höhe der Komplementäreinlage im HR eingetragen und veröffentlicht?

3. Auf welcher Basis wird steuerlich eine Gewinnverteilung vorgenommen?

Danke.

01.08.2008 | 23:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Die Höhe der Einlage bei der KG könnte steuerrechtlich für die Bemessung der Haftungsvergütung sein. Für die Übernhame der persönlichen Haftung des Komplemtentärs leistet die KG eine Haftungsvergütung, die sich an der Einlage orientieren kann. Zur Bestimmung der optimalen Höhe wäre allerdings ein Steuerberater hinzuziehen.

2. Nein, § 40 5 c HRegVO, nur die Höhe der Einlage der Kommanditisten. Allerdings erfolgt eine Eintragung im HR, soweit der Komplementär eine juristischen Person der in § 43 Abs. 3 HRegVO gennanten Personen ist.

3. Die Gewinn- und Verlustverteilung richtet sich nach dem Gesellschaftervertrag. Ist hier nichts geregelt, nach der Höhe der Einlage und den gesetzlichen Regelung im HGB. Die steuerliche Gewinnverteilung der KG kann jedoch von dem handelsrechtlichen Gewinnan abweichen. Z.B. sind steuerlich bei einem Kommanditisten die Verzinsung seiner Einlage, die weitere Gewinnverteilung und mögliche Einnahmen aus der Überlassung von Büroräume oder anderen Gegenständen gegen Entgelt bei seiner persönlichen Besteuerung zu berücksichtigen. Die Handelsrechtliche Gewinnverteilung klammert in der Regel bereist gezahlte Gehälter an den Komplementär und Verzinsungen der Einlage aus.

Aber auch hier bedarf es der Hinzuziehung eines Steuerberaters, da die Ausgestaltung sehr komplex sein kann.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 02.08.2008 | 09:20

Vielen Dank für die Beantwortung. Anbei folgende Nachfrage:

Ist wie bei einer GmbH die Einlage nachzuweisen ( zB. in Form eines Kontoauszuges )?

Gruß frag123

Ergänzung vom Anwalt 02.08.2008 | 22:26

Bei Geldeinlagen darf die Anmeldung erst erfolgen, wenn auf das Stammkapital mindestens so viel eingezahlt ist, dass die Hälfte des Mindeststammkapitals erreicht ist.

Wird die Gesellschaft durch eine Person (Ein-Mann-GmbH) errichtet, muss der Gesellschafter darüber hinaus für den nicht eingezahlten Teil der Geldeinlage eine Sicherheit bestellen.

Üblicherweise wird der Notar einen Kontoauszug mit der erbrachten Einlage fordern, um diese dem Handelsregister vorzulegen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

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