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Kapital-LV Abgaben an GKV

18.09.2018 14:18 |
Preis: 35,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Hallo,
ich habe ein Problem und denke, dass ich damit sicher nicht alleine bin, denn es geht um eine Kapitallebensversicherung, für die GKV jetzt Abgaben verlangt.
Sachverhalt:
Mein Arbeitgeber hatte für mich eine Lebensversicherung abgeschlossen, die Kosten wurden komplett von ihm übernommen. Im Arbeitsvertrag stand, dass für alle Mitarbeiter eine Lebensversicherung abgeschlossen wird. Nach 22 Jahren im Betrieb bin ich ausgeschieden und die Versicherung wurde auf mich übertragen und ich habe sie dann beitragsfrei gestellt, das war 2013.
Im Juni 2018 wurde die Versicherung ausbezahlt und jetzt hat sich die GKV gemeldet, dass ich Sozialabgaben zahlen muss und zwar zehn Jahre lang, insgesamt ca. 12.000 Euro.
Jetzt meine Frage: wenn ich richtig informiert bin, fallen bei privat Krankenversicherten diese Beiträge nicht an.
Ich war von 1990-2006 privat krankenversichert, die Versicherung lief von 1991-2015. Was passiert in so einem Fall? Fallen die Abgaben nur anteilig für den Zeitraum an, während dem ich in der GKV bin?
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand diesbezüglich eine fundierte Auskunft erteilen könnte.
Ich freue mich auf viele Antworten und bedanke mich schon vor Voraus herzlich dafür. LG von EM

Einsatz editiert am 19.09.2018 18:32:39
24.09.2018 | 02:12

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

der Versicherung sollten zwei Aspekte entgegen gehalten werden.

Zum einen verjähren nach § 25 I SGB IV solche Ansprüche nach Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit entweder in vier Jahren nach Satz 1 bzw. erst in 30 Jahren gemäß Satz 2 im Falle vorsätzlich vorenthaltener Beiträge. Das Gesetz stellt dabei nur auf die Fälligkeit der Beiträge ab und rechnet danach dann die Fristen von jeweils 4 oder 30 Jahren hoch.

Von der kürzeren Verjährungsfrist von vier Jahren werden wohl auch Ihre Beiträge erfasst sein, da diese unwissentlich oder versehentlich von Ihnen nicht entrichtet worden sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Beitragsschuldner, also Sie, im Zeitpunkt der Fälligkeit der heute erst verlangten Beiträge gutgläubig war und dies bis zum Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist auch geblieben ist.

Dann können diese Beiträge nur für die Zeit verlangt werden, in denen Sie auch angestellt und damit gesetzlich sozialversicherungspflichtig waren.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA und Dipl. Kfm.



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