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Kann meine Einbürgerung verweigert werden?

| 26.04.2013 09:31 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Lebensunterhalt / ALG II bei Einbürgerung als Hinderniss

Kann mein Einbürgerungsantrag abgelehnt werden, wenn ich in der Vergangenheit nie viel gearbeitet habe auch wenn es seine Gründe hatte? Da ich keine Ausbildung habe, hatte ich oft nur Minijobs oder befristete Verträge. Und wenn ich eine richtige Arbeit hatte, wurde ich nach Monaten gekündigt. Wenn ich was festes hatte, dann wurde ich nach Monaten schon gekündigt, weil ich oft krank war. Ich hatte zuhause viele Probleme (ich bin Muslimin), weil ich anders leben wollte, als wie es mein Vater wollte. Dadurch hatte ich auch jahrelang psychische und seelische Probleme. Dann war ich auf der Strasse...uvm. Mein Leben war eine Achterbahn. Jetzt aber bin ich von zuhause weg und hab ruhe. Jetzt bin ich zwar wieder Alg 2 Bezieherin aber mache eine Fortbildung und geh zum Therapeuten um das Vergangene hinter mir zu lassen und endlich mein leben in den Griff zu bekommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ein Ausländer, der rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, kann auf seinen Antrag eingebürgert werden, wenn er u. a.

- eine eigene Wohnung oder ein Unterkommen gefunden hat und

- sich und seine Angehörigen zu ernähren imstande ist (Aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Vermeidung einer besonderen Härte kann von dieser Voraussetzung abgesehen werden).

Ein Ausländer, der seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, ist auf Antrag einzubürgern, wenn er

- den Lebensunterhalt für sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (ALG I/II) bestreiten kann oder deren Inanspruchnahme nicht zu vertreten hat.

Dieses wäre bei Ihnen zu prüfen, aber ich sehe angesichts Ihrer Lebensumstände durchaus gute Chancen.

Denn nicht zu vertreten (unverschuldet also) hat es der Einbürgerungsbewerber insbesondere, wenn ein Leistungsbezug wegen Verlustes
des Arbeitsplatzes durch gesundheitliche, betriebsbedingte oder konjunkturelle Ursachen begründet ist und er sich hinreichend intensiv um eine Beschäftigung (Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) bemüht hat.

Sie können sich dahingehend auch kostenfrei an die Einbürgerungsbehörde wenden, um Auskünfte und deren Ansicht einzuholen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.04.2013 | 16:49

Danke für Ihre Antworten.
Also ich hab in meinen Unterlagen nach geschaut. Ich habe insgesamt 4 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet und insgesamt 13Monate auf Minijob Basis gearbeitet. Ein Jahr war ich auf dem Abendgymnasium.

Nachfrage vom Fragesteller 26.04.2013 | 16:50

Danke für Ihre Antwort.
Also ich hab in meinen Unterlagen nach geschaut. Ich habe insgesamt 4 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet und insgesamt 13Monate auf Minijob Basis gearbeitet. Ein Jahr war ich auf dem Abendgymnasium.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.04.2013 | 18:34

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Ja, wie gesagt, das sollte reichen, da Sie keine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt haben und Ihnen mutmaßlich nicht deswegen gekündigt wurde.

Denn verlieren Sie ansonsten Ihre Arbeit, haben Sie dieses nicht zu verschulden.

Sie sollten daher die Einbürgerung beantragen und sich vorher nochmals beim Amt informieren.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.04.2013 | 18:46

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

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"Herr Heaterberg hat auf meine Frage schhnell und hilfreich geantwortet."
FRAGESTELLER 26.04.2013 5/5,0