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Kann meine Ehefrau ihren Arbeitsvertrag mit mir kündigen, um Trennungs-und nachehelichen Unterhalt z

| 04.02.2008 07:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich bin 50 Jahre und selbstständig.
Meine Ehefrau arbeitet seit ca. 14 Jahren als Angestellte bei mir.(einzige Angestellte)
Monatliches Nettoeinkommen, beide jeweils 2.000 EU.
Kann meine Ehefrau ihren Arbeitsvertrag mit mir kündigen um Trennungs-und nachehelichen Unterhalt zu bekommen, wenn ich die Scheidung einreiche?
Oder ist sie verpflichtet, weiterhin für mich zu arbeiten, wenn sie keine andere Stelle findet.
Sie müsste dazu nicht unbedingt persönlichen Kontakt zu mir haben, da sie von zu Hause arbeiten könnte.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Trennungsunterhalt steht dem Ehegatten zu, der sich mit seinen Eigenmitteln nicht angemessen versorgen kann, also bedürftig ist.

Da Ihre Frau bereits während der Dauer der Ehe voll erwerbstätig war, besteht auch nach der Trennung ihrerseits eine Verpflichtung eine zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben. Mithin ist Sie weiterhin verpflichtet, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Sofern es keine Konflikt- bzw. Reibungspunkte im gemeinsamen Zusammenarbeiten gibt, dürfte die Arbeit in Ihrem Unternehmen auch nicht unzumutbar sein.

Natürlich kann Ihre Frau dennoch bei Ihnen kündigen, müsste sich das ihr dadurch verlorengehende Einkommen jedoch anrechnen lassen.

Ebenso verhält es sich bezüglich des nachehelichen Unterhaltes.

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen eine Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 04.02.2008 | 11:27

vielen Dank für Ihre Antwort.
Wenn es also meine Frau für unzumutbar hält weiterhin für mich zu arbeiten, weil ich mich scheiden lassen möchte, hat sie den Unterhaltsanspruch verwirkt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2008 | 10:56

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

Eine Verwirkung des Unterhaltsanspruches würde sich aus einem solchen Verhalten Ihrer Frau nicht ergeben.

Sollte es sich jedoch herausstellen, dass es ihr zumutbar gewesen wäre, Ihren Arbeitsplatz mit Ihnen als Arbeitgeber nicht aufzugeben, wäre Ihr das entgangene Einkommen auf Ihren Unterhaltsanspruch anzurechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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