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Kann man per Testament die Kinder unterschiedlich bedenken?


26.07.2007 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Ich habe eine Frage zum Testament schreiben.
Mein Vater will ein Testament aufsetzen und will 2 Kinder (wir sind 4 Geschwister) besser bedenken, als die anderen beiden Kinder. Geht so etwas überhaupt?
Des weiteren möchte er 2 seiner Enkel zu Lebzeiten eine Geldschenkung machen - wird dies angerechnet auf den Erbanteil des Kindes?
Weiterhin hätte ich gern gewusst, ob jetztige Geldschenkungen an uns beide Kinder (die er schon im Testament besser bedenken will) angerechnet werden?
Dankeschön

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Sehr geehrter Fragesteller,

selbstverständlich kann der Erblasser seine Kinder als Erben in unterschiedlicher Höhe im Testament bedenken. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, sämtliche Abkömmlinge gleich zu halten. Der Erblasser kann sein Vermögen so verteilen, wie er es für richtig hält. Die geringer bedachten Kinder können aber möglicherweise ihren Pflichtteil fordern.

Schenkungen an die Kinder können auf den Erbanteil angerechnet werden, wenn Ihr Vater dies verfügt. Tut er dies nicht, findet keine Anrechnung statt. Durch die Schenkungen können unter Umständen Pflichtteilsergänzungsansprüche nach den §§ 2325 ff BGB entstehen.

Schenkungen an die Enkel oder Dritte werden nicht auf den Erbanteil der Kinder angerechnet. Auch hier können wiederum Pflichtteilsergänzungsansprüche entstehen.

Ich empfehle, dass sich Ihr Vater bei der Errichtung des Testamentes und ggf. bei den einzelnen Schenkungen beraten lässt, damit durch eindeutige Regelungen zu Lebzeiten ein späterer Streit unter den Erben möglichst vermieden werden kann.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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