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Kann ich während der Kündigungsfrist einen 400-Euro-Job ausüben?

28.10.2009 10:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

ich habe mein festes Arbeitsverhältnis zum 30.11.09 gekündigt, weil das Arbeitsklima unerträglich war.
Ich habe noch ca. 14 Urlaubstage.

Nun wurde mir per sofort ein 400 Euro Job angeboten. Kann ich diesen schon ausüben?

Z.Zt. bin ich krankgeschrieben.

Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.
Diese möchte ich, basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten:

Solange das Arbeitsverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem bisherigen Arbeitgeber noch besteht, sind Sie, soweit Sie wieder gesund und damit arbeitsfähig sind, verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber Ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.
Sie müssten daher, bis einschließlich 30.11.2009 an Ihrer alten Arbeitsstelle arbeiten, sobald Sie nicht mehr krank geschrieben sind.

Wenn Sie also jetzt, obwohl Sie krank geschrieben sind, in einem neuen Arbeitsverhältnis zu arbeiten beginnen, dann wird deutlich, dass die Ihnen ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit offensichtlich gar nicht besteht, da Sie tatsächlich arbeiten und also auch arbeitsfähig sind. Sie verletzen dadurch Ihre Arbeitspflicht aus dem Arbeitsvertrag mit Ihrem alten Arbeitgeber.
Sie würden sich dadurch eventuell schadensersatzpflichtig gegenüber Ihrem bisherigen Arbeitgeber machen.

Sollte der potentielle neue Arbeitgeber darauf bestehen, dass Sie sofort zu arbeiten beginnen, damit der Arbeitsvertrag zustande kommt, müssten Sie sich gesund melden und versuchen, mit Ihrem alten Arbeitgeber eine Freistellung von der Arbeitspflicht bis zum 30.11.2009 zu vereinbaren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem ersten Überblick weiterhelfen und stehe Ihnen gerne weiterhin insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Zum Abschluss möchte ich Sie noch hierauf hinweisen:

Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben beruht, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts.
Diese Einschätzung kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Gesine Mönner

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