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Kann ich von meinem Exmann verlangen, dass er mir seine Einkünfte zeigt, wenn ja, an wenn muss ich m


| 31.08.2007 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Mein Exmann hat im Juli 2005 zum zweitenmal geheiratet und wurde im März 07 zum zweitenmal Vater.
Für unseren Sohn (1.Kind, 15 Jahre, zahlte er seit Juli 2005 einen monatlichen Unterhalt von 316,00 €. Da unser Sohn zum 03.09.07 eine Ausbildung als Bäcker beginnt (385,00 € Brutto, kürzt er den Unterhalt zum 01.09.07 auf 200,00 € und meinte, dass sei immer noch sehr gut berechnet.
Seine Berechnungen zum Unterhalt gehen jedoch noch von seinem Nettogehalt von 2003 aus. In der Zwischenzeit hat sich auf Grund seiner Heirat und der Geburt seiner Tochter seine Steuerklasse zweimal geändert. Deshalb wollte ich mich mit ihm zusammen beim Jugendamt beraten lassen und den Unterhalt für unseren Sohn ausrechnen lassen. Er verweigert mir jedoch seinen Gehaltsnachweis und sagt nur, ich müsse ihm schon glauben was er mir sagt.
Kann ich von ihm verlangen, dass er mir seine Auskünfte zeigt? Wenn ja, an wenn muss ich mich wenden falls er sich weigert? Er weiß nämlich genau, dass ich mir keinen Anwalt leisten kann.

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

31.08.2007 | 19:15

Antwort

von


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Großfriedrichsburger Straße 13
81827 München
Tel: 089 4306522
Web: www.Gabriele-Koch.de
E-Mail:
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ihr Ex-Mann kann selbstverständlich den Unterhalt nicht einfach eigenmächtig reduzieren, ohne Auskunft über seine eigenen Einkünfte zu erteilen.

Falls Sie einen Titel (Urteil, Vergleich etc.) über den Kindesunterhalt haben, könnten Sie mit Vollstreckung drohen, wenn er sich weiterhin weigert, dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als aktiv zu werden. Andernfalls sollten Sie sich trotz Ihrer beengten wirtschaftlichen Verhältnisse an einen Anwalt wenden. Für die außergerichtliche Tätigkeit des Anwalts können Sie evtl. Beratungshilfe beantragen, einen entsprechenden Berechtigungsschein erhalten Sie bei der Rechtsantragstelle des für Sie zuständigen Amtsgerichts. Für ein Klageverfahren kann dann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Notfalls muss Ihr Ex-Mann nämlich auf Auskunft und Zahlung des sich aus der Auskunft ergebenden Unterhalts verklagt werden. Bzw. er selbst muss Abänderungsklage erheben, wenn Sie einen Titel haben und hieraus vollstrecken. Beide Varianten führen dazu, dass er die Auskunft erteilen muss.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 01.09.2007 | 12:40

Sehr geehrte Frau Koch,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Könnten Sie mir bitte noch sagen, ob sich durch die Geburt seiner Tochter (2. Kind, meines Exmannes)der Unterhalt unseres Sohnes verringert und wenn ja um wieviel?

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen



PS. Da ich knapp über der Grenze bin, bekomme ich keine Prozesskostenhilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.09.2007 | 20:10

Sehr geehrte Fragestellerin,

durch die Geburt des 2. Kindes verringert sich der Unterhalt nur dann, wenn ein Mangelfall vorliegt. Ihrem Ex-Mann muss nach Befriedigung sämtlicher Unterhaltsansprüche ein Selbstbehalt von 890 EUR bleiben. Wenn sein Gehalt dafür nicht ausreicht, wird eine sogenannte Mangelfallberechnung durchgeführt, die dann dazu führt, dass alle weniger bekommen. Ob das hier zutrifft kann ich mangels Informationen leider nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin

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