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Kann ich nach der Trennung nur durch den Verkauf meines Hausanteils an meinen Ex eine Entschädigung


13.01.2007 14:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



gemeinsam (1/2&1/2)erworbenes Eigenheim 1997 mit Dahrlehen bei BHW,für welches wir gemeinsam aufkamen bis 12/2004 da Trennung
offizielles getrennt leben ab 01.07.2005
Ehemann wohnt seitdem mit Kinder (18,17)im Haus und zahlt die Raten,Unterhalt für Kinder wird von mir gezahlt
// kann ich für die Zeit 1997 bis 2004 eine Entschädigung für die auch von mir erbrachten Zahlungen (außer Zinsen) fordern?//
oder
// kann ich nur durch den Verkauf meines Anteils an meinen Ex eine Entschädigung erwirken?//
eigentlich waren wir uns schon über 20.000,-€ einig, doch nun hat er einen Rückzieher gemacht
//was sind meine Rechte?//

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Sehr geehrter Ratsuchende,

es geht also um Kostenaufwendungen, die während der Zeit des Zusammenlebens Ihrerseits bezahlt worden sind. Hierfür ist grundsätzlich keine Verrechnung vorgesehen. Vielmehr findet insoweit allenfalls ein Ausgleich im Rahmen einer Zugewinnberechnung statt.Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen das Anfangsvermögen übersteigt, also der im Vermögen eines Ehegatten verbliebene Überschuss, der während der Ehe von ihm erworben wurde.Ich bin hier davon ausgegangen, dass Sie im gesetzlichen Güterstand leben.

In der Regel führen Kostenaufwendungen, z.B. durch Ratenzahlung auf laufende Kredite/Darlehn oder für etwaige Anschaffungen insoweit zu einer Vermögensmehrung. Dies wirkt sich dann wieder beim Endvermögen aus.

Hingegen können Aufwendungen eines Ehegatten nach der Trennung gemäß §748 BGB ausgeglichen werden.

Ein etwaiger Ausgleich ändert dann aber nichts an den Eigentumsverhältnissen am Haus. Ein etwaiger Zugewinnausgleichsanspruch des einen Ehegatten gegen den anderen ist eine auf Geld (!) gerichtete persönliche Forderung.Jeder Ehegatte kann grundsätzlich die Aufhebung der Gemeinschaft am Haus-Grundstück durch Verkauf des Haus-Grundstückes oder Teilungsversteigerung verlangen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr
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