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Kann ich meinen Rechtsanwalt haftbar machen?


| 29.03.2005 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte am 16.03.2005 bereits eine Frage gestellt und diese wurde auch sehr zufriedenstellend beantwortet.
Nun habe ich nochmals zu dieser Erbsache zwei Frage:
Opa schenkt meinem Bruder 1995 sein Haus. Mein Vater (einziges Kind von meinem Opa) stirbt 2000. Bruder stirbt 2002. Opa stirbt 2003. Opa bedenkt im Testament seine Lebensgefährtin und seine Nichte. Mein Bruder hat 2 Kinder die bei der Ex-Frau in Österreich wohnen. Diese Frau hat nun das Haus verkauft. Mein Anwalt hat einen Dinglichen Arrest eingeleitet(er meinte das Geld wäre sonst in Österreich weg), den ich prompt vor Gericht verloren habe. Nach einigen Debatten mit meinem Rechtsanwalt , zahlt seine Haftpflichtversicherung die Kosten der Gegenseite, die Kosten meines Rechtsanwaltes müßte ich zur Hälfte mittragen, die andere Hälfte würde mein Rechtsanwalt selbst tragen. Ist dies so korrekt, oder muss die Haftpflicht, da mein Rechtsanwalt den Fehler ja zugegeben hat, nicht auch seine Kosten übernehmen?

Das Haus ist ja nun verkauft (für 370.000,00 €), ist lt. einem Gutachten allerdings nur 250.000,00 € wert. Ich soll den Pflichtteil von dem Wert des Gutachtens bekommen (wegen Niedrigwertprinzip). Da mein Rechtsanwalt immer nur die Erben und nicht, wie ich immer wieder angesprochen habe, auch die Kinder meines Bruders angeschrieben hat, ist mir doch Geld verloren gegangen. Ich bin der Meinung, dass die Ex-Frau meines Bruders das Haus gar nicht verkaufen hätte dürfen und ich hätte Käufer gehabt, die wesentlich mehr bezahlt hätten. Kann ich meinen Rechtsanwalt dafür haftbar machen?

Ich bedanke mich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen


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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Soweit Ihr Rechtsanwalt sein Mandat nachweislich nicht ordnungsgemäß wahrgenommen hat, gilt Folgendes:

Die Schlechterfüllung des Mandats lässt den Honoraranspruch des Rechtsanwalts in der Regel unberührt. Ist seine Leistung jedoch vollständig und insgesamt unbrauchbar, erlischt sein Anspruch auf Zahlung einer Vergütung.

In Ihrem Fall wäre daher zunächst zu prüfen, ob ein Honoraranspruch überhaupt noch besteht.

Einen erstattungsfähigen Schaden hat der Mandant in der Regel dann erlitten, wenn er einen Prozess verloren hat, den er bei sachgemäßer anwaltlicher Vertretung gewonnen hätte.

Der Schaden umfasst dabei auch alle Vermögensschäden, die aus der anwaltlichen Falschberatung resultieren. Dies sind nicht nur die Honoraransprüche des eigenen RA sondern auch weitergehende vermögensrechtliche Ansprüche aus dem verlorenen Prozess.

Sie sollten sich hier an die Schlichtungstselle bei der örtlichen Rechtsanwaltskammer wenden.

Dies gilt auch bzgl. des evt. Vermögensschadens durch den Verkauf des Hauses seitens der Ex-Frau. Eine genaue Einschätzung der haftungsrechtlichen Problematik kann von hier allerdings nicht erfolgen.

Sie müssten sich dabei mit der Berufshaftpflichtversicherung des Rechtsanwaltes in Verbindung setzen und Ihre Ansprüche dort geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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