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Kann ich meine Mutter aus meinem eigenen Haus rauswerfen?

| 27.01.2017 00:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ich werde in ein paar Jahren wahrscheinlich ein Haus bauen und würde gerne meine Mutter in einer Einliegerwohnung wohnen lassen.
Sie hat derzeit aber ein Alkoholproblem, das sie auch erst therapieren lassen müsste ehe ich sie einziehen lasse.
Bekanntlich kann man nach so einer Therapie aber auch rückfällig werden, und dann möchte ich sie nicht mehr im Haus haben.

Das Haus wird zu 100% mir allein gehören, darüber hinaus verfügt meine Mutter über eine abbezahlte Eigentumswohnung, in die sie zurückgehen könnte.
Wird es in diesem Fall möglich sein sie "rauszuschmeißen", für den Fall dass sie nicht freiwillig geht?
Und falls es grundsätzlich gehen würde, in welchen Fällen würde es nicht gehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie mit der Mutter einen regulären Mietvertrag schließen, müssen Sie regulär kündigen. Jedoch haben Sie in einem Zwei-Familien-Haus ein erleichtertes Kündigungsrecht, da Sie dann keinen Kündigungsgrund nennen müssen. Jedoch haben Sie dann eine längere Kündigungsfrist, die jeweils drei Monate länger ist als die reguläre Frist.

Wenn Sie die Wohnung einfach so der Mutter überlassen, ergibt sich mit der Zeit ein Wohnrecht, dass ähnlich wie der Mietvertrag, also ohne Grund mit langer Frist aufgelöst wird.

Jedoch können Sie sowohl einen Mietvertrag wie auch einen Nutzungsvertrag mit einer Auflösungsklausel versehen, wonach ein Rückfall ein Grund zum kurzfristigen Auszug wäre. Diese Klausel sollte von einem Anwalt formuliert werden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 27.01.2017 | 01:21

Herzlichen Dank!
Ein Nutzungsvertrag wäre dann so etwas wie das Wohnrecht, von dem Sie sprachen? Ich könnte dann also bspw. einen Nutzungsvertrag mit der von Ihnen erwähnten, von einem Anwalt zu formulierenden Klausel aufsetzen lassen und diesen mit ihr abschließen, um im Falle eines Rückfalls eine Auflösung des Nutzungsvertrags erwirken zu können und sie so aus dem Haus zu bekommen?
Habe ich das so richtig verstanden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.01.2017 | 17:58

Sehr geehrter Ratsuchender,
das haben Sie in der Tat korrekt verstanden.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.01.2017 | 22:58

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