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Kann ich eine Vaterschaft anerkennung wieder los werden?

13.10.2011 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Schönen Guten Tag,

Ich wollte mal wissen, ob es irgendteine Möglichkeit gibt eine Vaterschaftsanerkennung wieder los zu werden. Also Meine damaliege Ex Freundin ist Schwanger geworden unmittelbar nach der trennung. Wo Sie erfahren hatte das Sie Schwanger war, kamm Sie zu mir und hat mir das Erzählt das Sie Schwanger ist. Und das ich, und noch jemand dafuer in Frage käme. Ich hatte damals zu ihr gesagt: ,,das ich kein Kind will." Dann als Sie das kind bekommen hatte, hatte ihr damalieger Freund der auch als Vater in frage kamm, die Vaterschaft anerkannt. Nach 6 Jahren kamm aber herraus das er nicht der Vater ist weil er nicht Zeugungsfähig ist. Darauf hin wurde ihm dann die Vaterschaft aberkannt. Die mutter kamm dann zu mir, und hat gesagt das Sie mich beim Jugendamt als möglichen Vater angeben musste. Und darauf hin trat das Jugendamt, dann an mich herran. Und ich musste dann einen Vaterschaftstest machen, denn ich noch aus Meiner eigenen Taschen zahlen durfte. Ob wohl ich, von anfang an gesagt hatte. Ich will das kind nicht. Bei dem Vaterschaftstest kamm dann herraus, das ich der vater bin. Und darauf hin hat mir dann das Jugendamt gedroht das wenn ich die Vaterschaft nicht anerkenne, wollen die mich dazu zwingen. Und die mutter meinte zu mir, Sie will nur das ich die Vaterschaft anerkenne damit das Kind weiss von wem es ist. Aber Sie will kein geld von mir, das lief auch einige jahre dann gut, das Sie nichts unternommen hate um geld von mir zu vordern. Sie hatte dann ab und zu von mir geld bekommen wenn es ihr mal Finanziel nicht gut ging. Jetzt aber habe ich das Problem das Sie mich verklagt auf unterhalt.Und das ich alles was ich in den letzten jahren verdient habe offen legen soll. Und das kind ist jetzt mittlerweille 11 jahre alt. Und meine Frage kann ich irgendtwas machen das ich die Vaterschaft wieder los werde, oder das ich die aussage von meiner Ex das Sie gesagt hatte:,,das Sie kein Geld von mir will." irgendtwie gegen Sie verwenden kann das ich nicht zahlen muss?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Vaterschaft kann innerhalb von zwei Jahren (gerichtlich) angefochten werden. Die Frist beginnt mit Kenntnis aller relevanten Umstände des Berechtigten, die gegen die Vaterschaft sprechen, aber nicht jedoch vor der Geburt des Kindes.

Mal davon abgesehen, dass keine relevanten Umstände dagegen sprechen, die die Anfechtung begründen würden, wäre dann wohl auch Verjährung eingetreten.

Sie sind der biologische Vater, dies wurde auch festgestellt, es besteht kein Grund, die Vaterschaft anzufechten.

Dass die Kindsmutter Ihnen versprochen hatte, dass Sie keinen Unterhalt für das Kind zahlen müssen, ist nicht bindend. Die Eltern können nicht für das Kind auf den Unterhalt verzichten.

Sie werden also ab sofort Unterhalt zahlen müssen. Da führt kein Weg dran vorbei.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Nachfrage vom Fragesteller 13.10.2011 | 12:54

Ich danke Ihnen erstmal fuer die schnell antwort.

Traurig ist, das ich als Mann der von anfang das kind nicht wollte, dafuer jetzt zahlen darf. Das hat man davon das man einer Frau glaubt die sagt Sie nimmt die Pille. Aber habe ich das jetzt richtig verstanden das meine Ex jetzt das ganze geld von den vergangen 5 jahren nach vordern darf. Oder nur ab denn jetzigen zeitpunk wo Sie mich verklagt. Weil ihre anwältin geschrieben hat. Das ich alles offen legen muss was ich in den letzten Paar jahren verdient habe.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.10.2011 | 13:08

Ja, aber leider geht es nicht um das "wollen" allein.

Das Gesetz ist hier klar und deutlich.

Es besteht ein Auskunftsanspruch des Kindes, geltend zu machen über die Mutter oder das Jugendamt.

Sie müssen aber nur zahlen, wenn Sie auch leistungsfähig sind - das wird sich dann ergeben.

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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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