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Kann ich das Sorgerecht bekommen, wenn die Mutter im Schichtdienst arbeitet?

09.04.2013 18:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Zum Sorgerecht nach der Scheidung

So viel ich weiss , bei einer Scheidung , wird das kind bei der mutter bleiben, aber wie ist bei unsere fall,, ich bin selbständig , und die , arbeiterin , in 3 schichten , früh-6 bis 14 ubd spät schicht .14 bis 22 dann nacht 22 bis6 uhr ,,, Die frage ist wie kann eine Frau mit solchem arbeitsplan , um eine 6 jährige Tochter kümmern, ? Wenn man sie darüber fragt , Antwortet , früh schicht kann sie selber in der schule gehen , und nachmittag wid von der mutter abgeholt, bei der spät schicht , die arbeitet bis 22 uhr und wird sie esrt 23 zu hause sein , bei der frage wie wird sie auf das kind auf passen während spät schicht , anwortet , sie kann aleine von der schule nach hause kommen , und wird sie bis zum abend allein zu Hause sein , bei nacht schicht , ganau so. Die frage lauet , ob eine Mutter mit solche Arbeitsstunde in der lage ist die sorgerecht zu behalten? Ps: Ich arbeite als taxi unternehmer und bin flexibel mit der zeit.

Sehr geehrter Fragesteller,


unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhalts und Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten, wobei ich darauf hinweise, dass Sie sich mit einem Einsatz gerade über dem Mindesteinsatz für eine detailarme Antwort entschieden haben:

Bei einer Scheidung behalten die Eltern üblicherweise die gemeinsame elterliche Sorge, so dass sie gemeinsam entscheiden müssen, bei wem das Kind lebt.

Wenn beide Eltern mit dem von der Mutter geplanten Betreuungsmodell einverstanden sind, kann es so gehandhabt werden. Wenn Sie als Vater der Meinung sind, dass Ihre Tochter in Hinblick auf die Arbeitszeiten der Mutter in deren Haushalt nicht ordnungsgemäß betreut und beaufsichtigt wird, können Sie mit der Mutter besprechen, ob das Kind nicht besser bei Ihnen lebt. Sollte ein Einvernehmen nicht erzielt werden, können Sie einen Antrag auf Übertragung des Aufenthaltbestimmungsrechts bei Gericht stellen. Wenn der Richter zu der Überzeugung kommt, dass es für das Kind besser ist, bei Ihnen zu leben, wird er entsprechen entscheiden.

Entscheidend ist das Kindeswohl. Zwar leben kleinere Kinder häufig bei der Mutter, das ist aber nicht zwangsläufig so. Wenn der Vater die Betreuung besser gewährleisten kann und ein enges Verhältnis zum Kind hat, ist auch eine Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den Vater möglich.
Hier sind alle Umstände des Einzelfalls dann abzuwägen. Sie sollten aus diesem Grunde rechtzeitig einen ortsansässigen Anwalt beauftragen, mit dem Sie die Erfolgsaussichten eines solchen Antrags besprechen können.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum eine erste Orientierung bieten, nicht aber die persönliche Beratung ersetzen kann. Häufig ergeben sich dabei Details, die zu einer anderen Bewertung führen.

Dennoch hoffe ich, dass Ihnen meine Antwort weiterhilft.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

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