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Kann ich Schadensersatz fordern?

| 21. April 2022 22:07 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Eine Fensterfirma hat in einer Mietwohnung,ohne Auftrag von mir,einfach Fenster eingesetzt,die ich für eine Hebeschiebetür bestellt habe. An der Hebeschiebetür hat die Firma die Fenster und Glastür nicht eingebaut,sondern fälschlicherweise in einen Wintergarten,der denkmalgeschützt ist.
Meine Frage: Kann ich gegenüber der Firma Schadensersatz fordern? Sollte ich den alten Zustand wieder herstellen,auch wegen Denkmalschutzbestimmungen,kämen auf mich Kosten von ca 7000 Euro zu,so der Kostenvoranschlag.
Für Antwort danke ich.

22. April 2022 | 02:31

Antwort

von


(1287)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie haben einen Anspruch auf die Herstellung des vorherigen Zustandes.l bzw. auf die Erstattung der Kosten für die Herstellung des vorherigen Zustands. Das entspricht dem Umfang des Schadensersatzes nach § 249 BGB.

Aus Ihren Angaben geht nicht hervor warum es zu diesem Einbau gekommen ist. Je nach Ursache haben Sie diesen Anspruch auf Herstellung gegen den Verursacher des Einbaus. Davon hängt auch in Einzelnen die Anspruchsgrundlage und deren Voraussetzungen ab.

Gegen die Firma, die ohne Auftrag haben Sie diesen Anspruch nur, wenn er auch durch diese verursacht worden ist und nicht ein eigenverantwortlich handelnder Dritter den Einbau veranlasst hat.

Gegen die Firma ergibt sich der Anspruch dann aus §§ 280, 278 BGB

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwältin-


Rückfrage vom Fragesteller 22. April 2022 | 11:35

Hallo Frau Rechtsanwältin,
Ich danke für die Beantwortung meiner Frage.Die Firma sollte eine Hebeschiebetür,die defekt war,erneuern und ich habe mit der Firma hierfür eine Besprechung gehabt und einen Vertrag unterschrieben.Ein potenzieller Mieter war dabei,der in die Wohnung einziehen wollte.Warum die Firma dann ,als sie den Monteur schickten,die Hebeschiebetür nicht reparierten,sondern in der Wohnung im Wintergarten meine Isolierscheiben mit Oberlichtern und Holzrahmen,entfernten und die Kunststoffenster einbauten,entzieht sich meiner Kenntnis.Der Auftrag war ja klar formuliert,daß die Hebeschiebetür zu erneuern sei.Im Wintergarten ist Denkmalschutz,sodaß die Kunststoffenster nicht bleiben dürfen dort.Die Hebeschiebetür liegt nicht im denkmal geschützten Bereich,sodaß dort die Kunststofffenster und Tür hätten eingebaut werden dürfen.
Um nun den alten Zustand im Wintergarten wieder herzustellen,sind ca 7000 Euro erforderlich,wie das Kostenangebot des Tischlermeisters angibt.Ich werde nun einen Anwalt mit der Angelegenheit beauftragen,mir weiter zu helfen.
Mit frdl.Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22. April 2022 | 22:14

Sehr geehrter Fragesteller,

dann wäre in Ihrem Fall der beauftragte Handwerker wohl der richtige Anspruchsgegner. Außer der Mieter hat das so veranlasst, aber in der Tat, der erteilte Auftrag war sehr eindeutig und der Handwerker daran auch gebunden.

Für eine weitere außergerichtliche und gerichtliche Vertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 22. April 2022 | 19:54

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22. April 2022
5/5,0

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(1287)

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