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Kann es wirklich sein dass er diese zusätzliche selbstständige Tätigkeit nicht aufgeben kann und da


17.11.2006 13:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Lebensgefährte (seit ca. 23 Jahren verheiratet) lebt in Scheidung und wird diesen Monat noch geschieden. Seine noch Ehefrau macht einen Unterhaltsanspruch an ihn geltend obwohl sie selbst sehr gut verdient (ca. 2000,00 Euro netto).

Es geht darum dass mein Lebensgefährte neben seiner normalen ganztägigen Arbeit noch eine eigene Firma mit Angestellten seit ca. 18 Jahren betreibt. Er verdient damit ca. 2000,00 Euro im Monat noch zusätzlich zu seinem Gehalt von ca. 3000,00 Euro. Er möchte jedoch nicht mehr soviel arbeiten - da er älter wird und dieses Pensum einfach nicht mehr schaffen kann auf Dauer. Er arbeitet jeden Tag bis ca. 22 Uhr und auch am Wochenende. Diese Arbeit die er zusätzlich noch absolviert hat er nur als Zuflucht benutzt und er möchte eben jetzt einfach langsam damit aufhören.

Kann es wirklich sein dass er diese Tätigkeit nicht aufgeben kann und darf, weil er seiner Ehefrau Unterhalt zahlen muss?

Hat sie zeitlebens Anspruch dass ihr Noch-Ehemann weiterhin Tag und Nacht arbeiten muss, nur damit sie ein noch besseres Leben hat?

Die beiden Kinder 20 und 18 Jahre leben nicht bei der Mutter, eines hat eine eigene Wohnung und das andere lebt beim Vater - sind aber beide noch in der Ausbildung.

Sein Anwalt schreibt immer - dass er Unterhaltspflichtig wäre und er diesen Unterhalt auch zahlen müsse????!!!! Trifft dies wirklich zu??

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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Noch-Ehefrau hat einen Unerterhaltsanspruch gemessen an den ehelichen Lebensverhältnissen. Diese Lebensverhältnisse waren natürlich mitbestimmt durch die Einkommen, auch das aus der Firma.

Ungeachtet dessen kann die Noch-Ehefrau nicht verlangen, dass ihr Lebensgefährte sein Leben lang nur für sie arbeitet. Im Unterhaltsrecht gibt es den Grundsatz der Eigenverantwortung.

Es wird aber- wie im Unterhaltsrecht - immer auf den Einzelfall ankommen. Es kann hier damit argumentiert werden, dass der Ehemann auch im Falle der Aufrechterhaltung der Ehe diese Tätigkeit aufgegeben oder reduziert hätte, weil er die Arbeit nicht mehr schaffen kann.

Ihr Lebensgefährte sollte selber einen Rechtsanwalt beauftragen, der die Unterhaltsforderung überprüft, insbesondere auch unter Berücksichtigung des Sohnes, der ja noch beim Vater lebt und sich in der Ausbildung befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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