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Kann dieser Betrag, sowie eine mir nicht gewährte Studiumsunterstützung ( sehr wohl aber meiner Schw

04.05.2009 22:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Meine Mutter ist 12 Jahre nach meinem Vater verstorben. Meine Schwester und ich sind also Erbnehmer. Ich bin nach Auseinandersetzungen von meiner Mutter in einem revidierten Testament 2000 enterbt worden.Von dem damaligen Notar und jetzigem, von meiner Schwester beauftragten RA. wurde mir am 20.04. mitgeteilt, dass der Wert des Hauses 180 teu beträgt. Barvermögen 29 teu. Ich würde also bei Einverständnis 20 teu erhalten. (1/8 d. Hauswertes.) Meine Frage : kann ich Einfluss auf den Schätzwert des Hauses nehmen, bzw. darauf bestehen, dass das Objekt veräussert wird, um den tatsächlichen Wert zu ermitteln.
Ich habe meinem Vater in den 70er Jahren ohne Wissen meiner Mutter aus einer unangenehmen finanziellen Situation geholfen. Kann dieser Betrag, sowie eine mir nicht gewährte Studiumsunterstützung ( sehr wohl aber meiner Schwester!!) in Anrechnung gestellt werden.
05.05.2009 | 09:28

Antwort

von


(394)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Zunächst einmal haben Sie gegenüber der Alleinerbin einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von 25% der Ermasse, gem. § 2303 BGB.

Im Rahmen dieses Pflichtteilsanspruches wird der Wert einer Immobilie grds. nach dem Verkehrswert ermittelt/ geschätzt.

Der Verkehrswert wird durch verschiedene ausschlaggebende Eigenschaften bestimmt; u. a. wird nach rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten der Immobilie, Beschaffenheit und Lage des Immobilie ohne Rücksicht auf persönliche Verhältnisse der im Ermittlungszeitraum durch Verkauf zu erzielende Wert ermittelt, § 194 BauGB.
Regelmäßig wird der Verkehrswert durch einen Sachverständigen ermittelt werden müssen.

Insofern ist es Ihnen grds. nicht möglich, den Schätzwert des Hauses maßgeblich zu beeinflussen.

Des weiteren können Sie gegenüber der Schwester nicht auf Verkauf der Immobilie bestehen, da der Pflichtteilsanspruch auf Auszahlung eines geldwerten Anteils am Gesamterbe gerichtet ist.

Was Ihre Zahlung an den Vater in den 70er Jahren anbelangt, so ist ein Rückforderungsanspruch mittlerweile verjährt. Eine Anrechnung wird daher nicht erfolgen können.

Hinsichtlich der Unterstützung Ihrer Schwester durch die Eltern könnte es hier zu einem Pflichtteilsergänzungsanspruch führen. Dies ist aber anhand der mir vorliegenden Informationen und im Rahmen des gewählten Einsatzes in diesem Forum nicht möglich, da hier eine detaillierte Prüfung vonnöten wäre.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt aufzusuchen und sich in einem Gespräch anwaltlich ausführlich beraten zu lassen.

Gerne stehe ich Ihnen für die weitere Interessenvertretung zur Verfügung.


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

(394)

HInter der Twiete 28
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