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Kann die Kirche eine Einstellung verweigern wegen Wiederheirat?

30.07.2013 15:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:36

Zusammenfassung:

Scheidung und Rechtsfolgen bei katholischer Kirche als Arbeitgeber

Hallo,
ich bin evangelisch getraut worden und 2 Jahre später wieder geschieden.
Ich habe mich nun in einer katholischen Einrichtung beworben. Beim Vorstellungsgespäch wurde ich gefragt ob ich geschieden sei.
Ich bin zum zweiten Mal verheiratet, aber nur standesamtlich
Kann es da zu Problemen kommen? Kann der potentielle Arbeitgeber die Einstellung auf Grund dieser Tatsachen verweigern?
Ist die Einstellung nach Kirchenrecht nicht erlaubt?
Ich freue mich über eine Rückantwort.

Vielen Dank.

30.07.2013 | 16:27

Antwort

von


(565)
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Tel: 0351/2699394
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Grundsätzlich kann die Kirche Sie einstellen, da Vertragsfreiheit herrscht.

Nach der aktuellen Rechtsprechung der Arbeitsgerichte und unter Beachtung des Art. 8 EMRK kann nicht mehr ohne weiteres bei einer Wiederheirat, auch wenn dies erst im laufenden Arbeitsverhältnis bekannt wird, die Kündigung erfolgen.

Bei einer Kündigung wegen Verletzung der Loyalitätsverpflichtungen muss in jedem Fall betrachtet werden, welche Aufgabe der Arbeitnehmer ausführt und es muss eine Abwägung der gegenseitigen Interessen erfolgen. So können bei einer Reinigungskraft andere (geringere) Maßstäbe bzgl. der Loyalitätsverpflichtung angelegt werden als bei einem Arbeitnehmer in leitender Funktion.

Beachten Sie jedoch, dass innerhalb der Probezeit eine Kündigung in der Regel grundlos erfolgen kann.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info


Rückfrage vom Fragesteller 01.08.2013 | 12:17

Vielen Dank für Ihre Rückantwort,
ich bin derzeit in keinem Arbeitsverhältnis mit einem kirchlichen Arbeitgeber.
Im Vorstellungsgespäch bin ich gefragt worden, ob ich geschieden sei und wiederverheiratet. Ich habe diese Frage wahrheitsgemäß mit "ja" beantwortet.
Der katholische potentielle Arbeitgeber meinte darauf, er müsse erst rechtlich prüfen lassen, ob dies in Übereinstimmung mit den Statuten des katholischen Kirchenrechts überhaupt möglich ist.
Ist eine Einstellung mit dem katholischen Kirchenrecht vereinbar?
Das ist mir bei Ihrer Antwort nicht ganz klar geworden.

Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.08.2013 | 12:36

Nach Ihrer Nachfrage stellt sich der Sachverhalt etwas anders da,als in der Frage. Wenn eine Prüfung zur Vereinbarkeit mit dem Kirchenreht erfolgt, wird der Arbeitgeber zum Ergebnis kommen, dass eine Einstellung nicht erfolgen kann.

ANTWORT VON

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