Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kann der Ehemann dieses Geld (Kindesunterhalt) zurück verlangen von den Kindsvater?

06.03.2008 13:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:19
hallo hätte eine Frage wenn ein Mann verheiratet ist ein Kind hat was nicht seins ist daß wird jetzt erst per Vaterschaft geregelt und er lebt getrennt von seine ehefrau und zahlt 400 Euro Unterhalt (wurde privat so festgelegt)davon sind 202 für frau und 198 für Kind!KAnn er dieses Geld zurück verlangen von den Kindsvater?Hat die Frau dann ein Anrecht für sich als Unterhalt dieses Geld gelten zumachen weil er ja dann hätte mehr zahlen können in den Monaten an die Frau?Bitte Um Antwort falls was undeutlich geschrieben wurde kurz nachfragen bitte!
06.03.2008 | 14:04

Antwort

von


(391)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende!
Aufgrund Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Der Ehemann gilt zunächst juristisch als Vater des während der Ehe geborenen Kindes, gem. § 1592 I Nr. 1 BGB.
Sofern durch einen Vaterschaftstest zweifelsfrei erwiesen ist, dass der Ehemann nicht Vater des Kindes ist, kann er diese Vaterschaft gerichtlich anfechten.
Wird aufgrund der Anfechtung rechtskräftig festgestellt, dass der Ehemann nicht der Vater ist, so erlischt die Vaterschaft gem. § 1599 I BGB.
Des weiteren erlischt hierdurch die Unterhaltspflicht.

Den bereits gezahlten Unterhalt kann der bislang vermeintliche Vater vom Erzeuger des Kindes zurückfordern gem. § 1607 III 2 BGB.

Was den Trennungsunterhalt angeht, so ist fraglich, ob Sie hier einen höheren Unterhalt fordern können.
Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen hat hier in einer Entscheidung weitere Ansprüche der Ehefrau ausgeschlossen, da die Frau versucht habe,ihren Mann über die Vaterschaft zu täuschen.
Darin liege laut Hanseatischem Oberlandesgericht Bremen ein schwerwiegender Verstoß gegen eheliche Pflichten, der zum Ausschluß des Unterhaltsanspruchs der Frau führe.

Eine detaillierte Prüfung Ihrer Ansprüche ist in diesem Forum nicht möglich.
Hierzu sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen, der aufgrund des tieferen Einblicks in den Sachverhalt Ihre Fragen konkreter beantworten kann.

Ich hoffe, Ihre Frage zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen.

Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.
Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatierung behilflich.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


Bitte bewerten Sie diese Antwort, um das Portal transparenter zu machen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 06.03.2008 | 14:06

Hallo ich war schon schwanger im 5 ten monat er wusste es hatten aus liebe geheiratet!Wie sieht es dann aus mit den trennungsunterhalt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.03.2008 | 14:19

Sehr geehrte Ratsuchende!
Was den Kindesunterhalt angeht, so bleibt es in diesem Falle beim oben Gesagten.

Was den Trennungsunterhalt angeht, so kann allenfalls mehr gefordert werden, wenn der Ehemann über ein gößeres Einkommen verfügte.
Dies wäre wohl nur dann der Fall, wenn er erfolgreich die zu Unrecht geleisteten Kindesunterhaltszahlungen zurückerstattet bekommen würde.

Ansonsten wäre eine Erhöhung des Trennungsunterhaltes wohl zumindest nach § 242 BGB, nach Treu und Glauben, ausgeschlossen.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

ANTWORT VON

(391)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67459 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Git begründete Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles wie erwartet. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen