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Kann der AG meine Kündigung seinerseits vorziehen?

24.04.2020 11:31 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


13:16

Zusammenfassung: Kündigung durch den Arbeitgeber nach Kündigung durch den Arbeitnehmer möglich?

Hallo,

ich habe ein neues Jobangebot und beabsichtige den AG zuwechseln. Der neue AG möchte gerne, dass ich bereits zum 1.8. beginne. Auf Grund einer bestehenden Pensionszusage des alten AG müsste ich jedoch bis zum 30.9.2020 beim alten AG bleiben das diese / bzw. die Ansprüche sonst verfallen - (gesetzliche Unverfallbarkeit tritt ab dem 1.10. ein.). Da ich bei meinem alten AG ab 15.5. einen neuen Job antreten werde, würde ich gerne offen mit meiner Kündigung zum 30.9. umgehen.

Nun meine Frage: Kann der alte AG im Falle einer Kündigung meiner Seits im Mai zum 30.9.2020 mit einer vertraglichen Frist von 3 Monaten zum Monatsende noch eine Kündigung seinerseits zu einem früheren Zeitpunkt aussprechen (zu Ende August?) und somit dafür sorgen, dass ich meine Pensionsansprüche verlieren.

Viele Grüße,
24.04.2020 | 12:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auch bei einer bereits erfolgten Kündigung, könnte der Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung aussprechen. Hierbei gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen, bzw. die gesetzlichen Kündigungsfristen, wenn nicht anders vereinbart.
Natürlich gilt auch, dass der Arbeitgeber jederzeit außerordentlich kündigen kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Rückfrage vom Fragesteller 24.04.2020 | 13:10

Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort! Was genau bedeutet "außerordentlich? Unsere Firma ist auf Grund der Corona Krise in einer schwierigen Situation (Kurzarbeit, re-organisation etc). Könnte dies einen Grund darstellen?

Meine Befürchtung ist, dass der AG im Falle meiner Kündigung nach Möglichkeiten "suchen" wird um bis zur Unverfallbarkeit meiner Pensionszusage einen Exit zu forcieren um keine Verpflichtungen zu behalten. Hier würde bereits 1 Tag vor dem 30.9.2020 ein Problem für mich darstellen.

Wie sehen Sie das Risiko?

Viele Grüße,

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.04.2020 | 13:16

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank für die Nachfrage, die ich Ihnen sehr gern wie folgt beantworten möchte.
Außerordentlich heißt außerhalb der Frist, quasi fristlos.
Ja, wirtschaftliche Gründe, können einen tauglichen Kündigungsgrund darstellen. Hiergegen kann man aber gerichtlich vorgehen. Der Arbeitgeber müsste begründen können, warum man gerade sie gekündigt hat und nicht einen anderen Mitarbeiter.
Ein Risiko besteht immer, wenn der Arbeitgeber von einer Situation überrascht und ggfls enttäuscht ist, dass er dann überzogen reagiert. Hierzu sehe ich aber keine tatsächlich begründbare Situation, soweit er sich auf ein Verhalten von Ihnen oder andere Gründe bezieht, die nicht tatsächlich eine fristlose Kündigung rechtfertigen würden.
Von daher würde ich aktuell und mit mir zur Verfügung gestellten Informationen das Risiko nicht allzu hoch einstufen.

Freundliche Grüße,
M. Wübbe

ANTWORT VON

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