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Kann Erstattung der Einigungsgebühr vom Mieter eingefordert werden?

| 07.05.2019 20:19 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Anwaltsgebühren für den Gegner

Vorgang:
Mieter (Schuldner) war mit Mietzahlung in Verzug. Beauftragter RA schrieb Schuldner an
und stellte diesem seine Leistung in Rechnung.
RA kontaktiert Vermieter (Gläubiger) telefonisch nach Reaktion des Schuldners wg.
Ratenzahlung, stellte dabei in den Raum, daß man so eher sein Geld sieht und erwähnte
nicht, welche Konsequenzen/Kosten das für den Gläubiger hat. Dieser akzeptierte nach
anfänglicher Skepsis die Ratenzahlung. RA berechnete dem Gläubiger dafür eine
Einigungsgebühr.
RA erteilte auch Auskunft über das Vorgehen bei der Kautionsabrechnung
(Mietfolgeschäden usw.) und berechnete dies dem Gläubiger.
Die Ratenzahlung ist inzwischen abgeschlossen.

Frage:
Lassen sich die Posten "Einigungsgebühr" (das geschah schließlich im Interesse und vermutlich
auch auf Initiative des Schuldners und nicht des Gläubigers) und "Kaution" als Rechtsverfolgungskosten
vom Schuldner einfordern?
Beim Posten "Kaution" stehen die Chancen vermutlich schlechter, weil die RA-Leistung
eher Beratungscharakter hatte. Anlaß war aber der Versuch des Schuldners, die Kaution
abzuwohnen.

07.05.2019 | 21:30

Antwort

von


(704)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Rechtsanwaltskosten sind grundsätzlich dann erstattbar, wenn der Gegner in Verzug war. Zunächst wäre wichtig, ob Sie ihn bereits selber außergerichtlich in Verzug gesetzt haben, also schriftlich mit Fristsetzung.
Danach war dann die anwaltliche Beauftragung notwendig und auch ertstattbar aufgrund des von Ihnen gesetzten Verzuges.
Das ersteinmal zu den allgemeinen Kosten der außergerichtlichen Tätigkeit.

Zum Vergleich im Speziellen hätte dieser schriftlich so formuliert werden müssen, dass man sich auf die Gebühren ebenfalls einigt (z.B. die Kosten inklusive des Vergleichs trägt der Gegner).

Auch wäre dies im Rahmen einer Ratenzahlungsvereinbarung möglich gewesen.

Bitte prüfen Sie, ob Ihr Anwalt dies so formuliert hat.

Leider sind Sie als Auftraggeber zunächst verpflichtet, ggf. in Vorleistung zu treten, Sie haben ja den Anwalt beauftragt.

Eine Beratung an sich wird mangels Verzug nicht dem Gegner auferlegt werden können. Es gilt auch hier obiges.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 08.05.2019 | 09:03

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Schnelle Antwort. Das Ergebnis entsprach meinen Erwartungen (= Befürchtungen).
Aber das ist nicht der Rechtsanwältin anzulasten, sondern im Sachverhalt meineer Anfrage begründet.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.05.2019
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Aber das ist nicht der Rechtsanwältin anzulasten, sondern im Sachverhalt meineer Anfrage begründet.


ANTWORT VON

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Tel: 04221-983945
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