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Kameragehäuse bei Ebay unwissentlich als defekt verkauft

19.02.2013 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 27.01.2013 als Privatverkäufer bei EBay unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung ein ca 30 Jahre alte Nikon Spiegelreflex-Kameragehäuse verkauft, zusammen mit einem ansetzbaren Motor für € 121,- an einen Käufer in Hamburg.
Auktionnummer habe ich der Annonce beigefügt.


Diese Kamera habe ich selbst eine längere Zeit verwendet und immer auch bis zuletzt gute Ergebnisse erzielt.

Die Kamera wurde von mir vor dem Verkauf noch einmal technisch überprüft, so z.B. ob die Auslösezeiten analog zu einer digitalen Spiegelreflexkamera auch stimmen.

Auch äußerlich konnte ich nur die üblichen Abriebsstellen am Lack feststellen, sie hatte keinerlei Dellen oder sonstiges. Somit habe ich die Kamera als in einem guten Zustand verkauft.

Der Käufer hat den Kauf am 06.02.2013l positiv bewertet, dann wohl die Kamera zum Durchsehen zu einem Servicepoint gesendet und im Prüfbericht vom 13.02.2013 an ihn heißt es folgendermaßen:

„Das Gerät wurde durch eine Druck oder Stoßeinwirkung beschädigt. Frontplatte, bzw. Bajonett sind aus der Toleranz, Ersatzteile sind leider nicht mehr verfügbar. Gerät geht daher unrepariert an sie zurück."

Aus dem Prüfbericht geht nicht hervor, wie lange der Schaden schon bestehen könnte.

Der Käufer möchte mir die Kamera zurücksenden und den Kaufpreis erstattet bekommen.

Nach meiner Ansicht ist dies ein Schaden, selbst wenn er schon vor dem Kauf bestanden hätte, für einen Laien nicht erkennbar ist, denn wer kann schon mit bloßem Auge erkennen, dass der Bajonett- Anschluss aus der Toleranz ist. Für mich war es das jedenfalls nicht.

Ich habe die Kamera in jedem Fall mit bestem Wissen und Gewissen verkauft.
Außerdem besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass ein Schaden möglicherweise beim Transport entstanden ist, oder aber beim Käufer durch unsachgemäße Behandlung, meinethalben beim Auspacken auf den Boden gefallen ist.

Wie schätzen Sie die Situation anhand meiner Beschreibung und der Auktionsbeschreibung ein, auch vielleicht hinsichtlich einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ich in Frankfurt, Gerichtsstand vielleicht Hamburg.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

19.02.2013 | 17:05

Antwort

von


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40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Ein Gewährleistungsausschluss wurde Ihrer Schilderung nach wirksam vereinbart, so dass der Anspruch des Käufers auf Rückerstattung des Kaufpreises nur dann durchsetzbar ist, wenn er Ihnen hinsichtlich der vorhandenen Mängel ein arglistiges Verschweigen nachweisen kann. Das bedeutet, er muss zunächst vor allem nachweisen können, dass Ihnen dieser Mangel positiv bekannt war.

Bereits dieser Nachweis dürfte dem Käufer nicht gelingen, da es sich bei dem Mangel um einen solchen zu handeln scheint, der eben nur anhand einer entsprechenden Untersuchung durch eine Fachwerkstatt feststellbar ist. Wenn Sie dafür, dass die Kamera vor der Versendung an den Käufer einwandfrei funktionierte, ggf. auch noch Zeugen haben, sind die Erfolgsaussichten eines Rechtsstreits für Sie als sehr gut zu bezeichnen. Auch ohne diese Zeugenaussagen sind die Erfolgsausichten nach dem bisherien Informationsstand immer noch gut, so dass ich keine Notwendigkeit sehe, dem Käufer den vollen Kaufpreis zurückzuerstatten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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